Fernsehempfang.tv - Free TV bald Vergangenheit!
Aktualisiert am 13.02.2017

Free TV? Bald Vergangenheit!

Die deutsche TV-Landschaft ist in Bewegung. Mit dem Verschwinden des analogen Antennen-Fernsehens geht auch die Ära des Free TVs ganz allmählich ihrem Ende entgegen. Die klassischen Free-TV Sender wie RTL, Pro 7 oder Sat 1 werden dann Gebühren verlangen.

Das Ende von DVB-T

Im Frühjahr 2017 stehen Verbraucher mit einem älteren DVB-T-Receiver oft dumm da – der seit 1997 eingesetzte Standard wird abgeschaltet und auf DVB-T2 HD umgestellt. Ähnlich geht es konventionellen Kabelfernseh-Nutzern. Auch hier erfolgt der Wechsel auf eine neue Technologie. Wer heute noch Kabelfernsehen mit einem alten TV ohne Set Top Box empfängt, sieht plötzlich nichts mehr – auch hier muss neue Technik angeschafft werden. Noch etwas Zeit bleibt dem Satellitenfernsehen – die heute noch ausgestrahlten, kostenfreien SD-Sender sollen erst 2022 eingestellt werden. Denn dann endet die Verpflichtungserklärung, die die Sender beim Bundeskartellamt abgegeben haben.

HD per Satellit – schon längst ein Kostenfaktor

Bereits seit mehreren Jahren gehört die Ausstrahlung von HD-Programmen durch die Privatsender per Satellit zur Pay-TV Sparte. Das geben die Sender allerdings nicht so ohne weiteres zu, sondern nennen die Kosten eine „technische Servicepauschale“. Die Qualität der Übertragungen ist ausgezeichnet, allerdings gibt es häufig Einschränkungen durch die Anbieter hinsichtlich der Aufnahme auf Festplatte, Time Shift oder das Spulen im Film – Ziel der Maßnahmen: Das Überspringen der Werbung soll verhindert werden.

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DVB-T2 – Komfort mit Kosten

Wer bislang die DVB-T-Technik zum Fernsehen nutzte, hatte keine Kosten außer der Anschaffung einer Antenne, musste dafür aber bislang auch auf HD-Übertragung und einige weitere Services verzichten. Mit der Umstellung auf die DVB-T2-Technologie wird es hier verschiedene Änderungen geben:

Die alten DVB-T-Boxen müssen durch neue ersetzt werden, eine Aufrüstung ist nicht möglich. Das gilt auch für Fernseher mit DVB-T-Tuner. Weiterhin genutzt werden können in den allermeisten Fällen die vorhandenen DVB-T-Antennen.
DVB-T2 HD setzt auf eine bessere Auflösung und die privaten Sender lassen sich das bezahlen – mit einer Jahresgebühr, die bei ca. 60 Euro liegt.
Das Gute an der neuen kostenpflichtigen Ausstrahlung ist die Full HD Auflösung. Vermutlich werden zu Beginn der Umstellung 40 bis 50 Sender verfügbar sein – Tendenz steigend. Die öffentlich-rechtlichen Sender strahlen ihre Programme nach wie vor kostenfrei aus – zumindest scheinbar. Denn über die Rundfunkgebühr zahlt jeder Haushalt jährlich mehr als 200 Euro Zwangsabgaben zur Finanzierung der Sender.

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Freenet TV im Überblick

Der neue Name der Bezahlversion von Antennenfernsehen heißt Freenet TV. Hier die wichtigsten Fakten im Überblick:

Freenet TV wird von der Firma Media Broadcast GmbH mit Sitz in Köln ausgestrahlt. Das Unternehmen ist der größte deutsche Dienstleister für Bild- und Tonübertragungen und gehört seit März 2016 zu 100 % dem Mobilfunktanbieter mobilcom-debitel, der zur freenet AG gehört.
Die Plattform ging am 01. Mai 2016 an den Start und stellte allen Nutzern von DVB-T2 HD-Programme kostenfrei zur Verfügung.
Mit der Abschaltung von DVB-T wird der Service kostenpflichtig. Die Bezahlung soll vorrangig per Prepaid abgewickelt werden.
Öffentlich-rechtliche Programme können nach wie vor kostenfrei über DVB-T2 HD empfangen werden und gehören nicht zu freenet TV.
Fernsehempfang mit voller Auswahl
Auch wenn beim Start vorerst nicht alle Sender vertreten sind, soll das Programm kontinuierlich ausgeweitet werden und neben den kostenpflichtigen HD-Sendungen auch eine Freenet-TV-Multithek enthalten. Unterstützt der Receiver den Hbb TV Standard, der besser als Smart TV bekannt ist, können Nutzer die Internetinhalte auf dem Fernseher abrufen. Durch die Verbindung von Antennenfernsehen und WWW erscheinen auch Internet-TV-Programme in der Senderliste. Das allerdings nur, wenn auch eine Internetverbindung besteht.

Alternativen zum Pay TV per Antenne

Wer den kostenpflichtigen Service der privaten Sender nicht nutzen will, dem bleiben neben den öffentlich-rechtlichen noch die Video-on-Demand-Dienste wie Amazon Prime, Maxdome oder Netflix. Allerdings werden auch hier Kosten fällig. Je nach Anbieter und gebuchtem Paket sind diese mindestens so hoch wie die der Privatsender, allerdings mit Vorteilen: Die Ausstrahlung bleibt werbefrei und der Verbraucher kann jederzeit wählen, welche Sendungen er sehen möchte.

Weitere Alternativen zum Fernsehen mit Antenne

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