William Iven - IPTV auf dem Vormarsch

Wie sieht das Fernsehen der Zukunft aus?

Das Fernsehen entwickelt sich stets weiter. Der ein oder andere unter Ihnen wird es noch kennen: Sendeschluss. Das wäre heutzutage gar nicht mehr denkbar.

Egal zu welcher Uhrzeit man den Fernseher einschaltet, Sie können sich sicher sein, einen Sender zu finden, der Sie für die nächsten Minuten bis vielleicht sogar Stunden unterhält. Welche Fortschritte und Entwicklungen können Sie als Zuschauer erwarten und was haben Netflix & Co. damit zu tun? Ein Ausblick in die Zukunft.

Ist das Internet TV der Tod für das klassische Fernsehen?

Die Konkurrenz aus dem Netz wächst. Streaming Dienste, wie zum Beispiel Netflix, Amazon, YouTube und Sky, sind ernstzunehmende Konkurrenten für das klassische Fernsehen. Doch die Zahlen sprechen noch für das Fernsehen: Im Jahr 2016 verzeichnete das Medium 223 Minuten tägliche Sehdauer und entspricht, nach einer Erhebung der Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung, der beliebtesten Freizeitbeschäftigung der Deutschen. Das Fernsehen gewinnt deutlich an Beliebtheit, denn im Jahr 2000 war der Fernsehkonsum mit 190 Minuten deutlich geringer.

Laut einer Untersuchung der Hochschule Fresenius kehren vor allem die jüngeren Zuschauer zum klassischen Fernsehen zurück, weil sie es zu anstrengend finden, ihr Programm bei der großen Auswahl zusammenzustellen. Marktforschungsunternehmen (wie zum Beispiel die GdK und AGF) sehen das anders: Die jüngere Zielgruppe schaut immer weniger lineares Fernsehen.

Online TV schauen mit YouTube, Netflix, Amazon & Co.

Netflix hat, laut eigenen Angaben, seine Abonnentenzahl in den vergangenen fünf Jahren mehr als verdoppelt. Mittlerweile kommt der Streaming-Anbieter auf 104 Millionen Nutzer weltweit. In Deutschland hat Netflix schon circa fünf Millionen Zuschauer gefunden, die sich monatlich mit einem Preis von 7,99€ bis 14,99€ ihr Programm selbst zusammenstellen. Doppelt so viele konnte Amazon Prime für sein Video- und Audioangebote gewinnen. Sky zählt ebenfalls fünf Millionen registrierte Abonnenten. Die Mediathek von ARD und ZDF kommen auf jeweils mehr als zehn Millionen Nutzer pro Jahr – Tendenz steigend.

Aber auch zwischen den einzelnen Streaming-Anbietern herrscht eine große Konkurrenz! Die Abonennten-/ Kundenzahlen sind wichtig für die Anbieter, denn sie rechtfertigen die kostspieligen und exklusiven Eigenproduktionen, wie zum Beispiel “Stranger Things” von Netflix und “You Are Wanted” auf Amazon. Mit solchen Produktionen heben sich die Streaming-Dienste von der Konkurrenz ab. Das lassen sich Netflix & Co. einiges kosten. Neben namhaften Schauspielern muss auch die Idee und die Umsetzung finanziert werden. Netflix bezahlte im vergangenen Jahr rund sechs Milliarden Dollar für diese exklusiven Inhalte. Eine Investition!

Lineares Fernsehen wird immer unattraktiver

In der linearen Ausstrahlung dagegen verlieren die großen Sender an Reichweite. Das Sehverhalten der Zuschauer verändert sich – und somit die Grundwährung des Fernsehmarkts, an der sich wiederum die Werbepreise orientieren. Die Sender berücksichtigen nicht mehr nur die Einschaltquote, sondern zusätzlich die Zugriffe in der Mediathek im Laufe von ein bis drei Wochen.

Die Sender reagieren auf die neue Situation und haben längst damit begonnen, sich in Plattformen zu verwandeln. Das Zusammenspiel von Fernsehen und dem Auftritt im Internet wird immer bedeutender! Deshalb setzt das Fernsehen immer mehr auf Social TV – die direkte Interaktion mit Ihnen als Zuschauer. So können Sie direkt Einfluss auf die Sendung nehmen.

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