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Interview mit Andreas Olijnyk, Vertriebsleiter der DCT Delta Electronics

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Fernsehempfang.tv - Andreas Olijnyk DCT Delta Electronics

Heute bei „Nachgehakt“: Andreas Olijnyk, Vertriebsleiter der DCT Delta Electronics, einer der größten Antennentechnik Hersteller in Deutschland.
Über Trends, Zukunftsaussichten und Innovationen aus den Bereichen der SMATV, HFC und Optik.


Fernsehempfang.tv: Herr Olijnyk, Sie sind Vertriebsleiter eines der größten Hersteller im Bereich der Antennentechnik. Sie bieten Produkte für Kabel-, Satelliten- und Glasfaserinfrastrukturen. Alles leitungsgebundene Technik. Zum Einstieg unseres Interviews möchte ich Sie daher fragen: Wohin geht der Trend in der Antennentechnik? Bei welchen Produkten ist die Nachfrage am größten?

Andreas Olijnyk: Wir sehen immer stärker ein verschmelzen von SAT- TV und Kabelfernsehen zum Multimedia- Netz. D.h. alle Signale über ein Kabel.
Hier kann der Endanwender die Stärken der beiden Netze ausnutzen.
Zum einen den maximalen TV- Empfang in Vielfalt und Qualität über SAT und zum anderen die hervorragende Internetversorgung über Breitbandkabel.
Hier haben wir bereits einige Projekte mit Installationspartnern realisiert

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Fernsehempfang.tv: Gehen wir näher auf die Satelliten-Technik ein, entwickelt sich da noch etwas? Gibt es gute Zukunftsaussichten?

Andreas Olijnyk: Getrieben durch Multi-Tuner Endgeräte und Sky entwickelt sich der Unicable- Bereich weiter. Hier gibt es bereits Schalter im Unicable II- Standard mit bis zu 32 User- Bändern.
Wir werden hier auch spätestens zur Jahresmitte eine Vielzahl von unterschiedlichen Schaltern vorstellen. Eine weitere Innovation ist der Schritt zur Wide-Band- Technologie in Kombination mit optischen Sendern und optischen Empfangsteilen, wie unseren OTC 2113 oder OR 25. Hier besteht vor allem großes Potential bei der Wohnungswirtschaft.

Fernsehempfang.tv: Können Sie uns mehr über das sogenannte Wideband-LNB erzählen? Was kann es besser als die Vorgängermodelle? Wie weit ist die Markteinführung?

Andreas Olijnyk: Beim Wideband- LNB haben Sie im Vergleich zum Quattro-LNB nur noch
2 Ausgänge. Einmal für Horizontal und einmal für Vertikal.
Hier sind das Low- und High-Band hintereinander gelegt. Dadurch ergibt sich ein erweiterter Frequenz-Bereich von 290-2340 MHz.
D.h. man benötigt nur noch 2 Koax- Leitungen pro Satellit und nicht wie bisher 4.
Das bedeutet einen geringeren Installationsaufwand.
In Verbindung mit einem Wideband- Multischalter, z.B. MSW 96 ergibt sich
eine kompakte und kosteneffiziente Teilnehmer- Versorgung mit 4 Satelliten.
Das Wideband-LNB UCW 12 steht bereits zur Verfügung und ist ab Lager lieferbar!

Fernsehempfang.tv: Wir haben vor kurzem über die Unicable 2 Technologie berichtet. Sie haben neuartige Multischalter in Ihrem Sortiment, die Unicable 2 unterstützen sollen. Was können Sie uns darüber erzählen?

Andreas Olijnyk: Die Unicable II- Technologie ermöglicht es, je nach Aufbau bis zu 16 User- Bänder pro Ausgang zur Verfügung zu stellen und somit mehrere Teilnehmer
in einem Strang zu versorgen, welche unabhängig voneinander ihre Programmauswahl am jeweiligen Receiver treffen können.
Mit unseren innovativen Unicable II- Schaltern MSW 93 und MSW 96 haben Sie z.B. die Möglichkeit 3 oder 6 Wohnungen mit jeweils 10 UBs zu versorgen.
Somit ist dem SAT- TV Empfang keine Grenze gesetzt.
Sie können mehrere Twin- Receiver und zusätzliche SAT-Receiver pro Wohnung unabhängig voneinander nutzen. Wichtig ist nur, dass die Geräte Unicable II Standard ( EN 50607 ) unterstützen.
Mit unserem LUA 442-16 haben wir ein weiteres sehr interessantes Produkt
zur Erweiterung von bestehenden Multischalter- Anlagen.

Fernsehempfang.tv: Das Terrestrische Fernsehen erlebt gerade eine Neugeburt. Im März dieses Jahres wird in vielen Teilen Deutschlands von DVB-T auf DVB-T2 HD umgestellt. Was sind die wichtigsten Innovationen? Kann das gewöhnlich kleinere Sender-Angebot mit SAT, Kabel und IP-TV mithalten?

Andreas Olijnyk: Die Umstellung von DVB-T auf DVB-T2 stellt einen weiteren Schritt in
Richtung HDTV- Empfang dar. Der Endverwender hat nun die Möglichkeit
über alle Verbreitungswege HD- TV zu empfangen.
Gegen eine Gebühr von ca. 70,- € pro Jahr stehen dann auch die privaten Sender in HD- Qualität zur Verfügung.
Ich sehe im DVB-T Empfang jedoch immer nur eine Alternative zu SAT-, BK-oder IP- TV, wo keine oder nur schlechte Versorgung gegeben ist.
Oder bei der Nutzung von Zweit- oder Dritt-Geräten.


Fernsehempfang.tv: Was gibt es sonst für Neuigkeiten auf dem Markt, die das Kabelfernsehen verändern oder gar revolutionieren werden? 

Andreas Olijnyk: Wir sind seit vielen Jahren stark im Bereich der Kabelnetzbetreiber unterwegs. Mit über 1,5 Mio. verkauften Verstärkern haben wir eine führende Position in diesem Bereich eingenommen. Entwickelt und gefertigt in Bodman am Bodensee.
Durch den zunehmenden Wunsch nach immer mehr Bandbreite stehen wir vor der Einführung von Docsis 3.1.
Dies ermöglicht dem Nutzer im Endausbau Bandbreiten von bis zu 10 GBit/s im Downstream und 1 GBit/s im Upstream. Durch die einhergehende Frequenzerweiterung auf 1,2 GHz erfordert dies neue Entwicklungen in der Verstärkertechnologie und Verteiltechnik. Wir
haben bereits neue Verstärker mit 1,2 GHz bei den wichtigsten Kabelnetzbetreibern zugelassen oder stehen vor der Zulassung.
Darüber hinaus haben wir auch eine deutlich erhöhte Nachfrage nach
Fiber-Nodes. Diese liefern wir auch schon in 1,2 GHz Technologie.


Fernsehempfang.tv: Zum Schluss noch eine persönliche Frage: Was halten Sie von IP-TV? Glauben Sie, das ist die Zukunft oder werden in 10 Jahren auch die traditionellen Empfangsarten weiterhin existieren? Womit wir wieder beim Thema Trends wären.

Andreas Olijnyk: In den letzten 2 Jahren ist ein Trend hin zu IP-TV zu erkennen.
Speziell bei der Ausrüstung von öffentlichen Gebäuden, Hotels und Kliniken.
Für den privaten Nutzer sehe ich noch keinen wirklichen Vorteil im Vergleich zu den bekannten Empfangsformen. Die Stärke von IP-TV liegt sicher bei Streaming-Portalen wie netflix, maxdome oder MagineTV. Dort nutzt dem Kunden vor allem die Flexibilität, dabei muss er aber Abstriche in der Qualität hinnehmen, da liegt klar der Vorteil bei Satelliten- oder Kabelfernsehen. Darüber hinaus gibt es nur sehr wenige TV- Endgeräte, welche IP-TV unterstützen.

10 Jahre in unserem Marktsegment in die Zukunft zu schauen ist nahezu
unmöglich! Dennoch glaube ich, dass sich in den nächsten Jahren eine weitere Verschiebung hin zur optischen Verkabelung bis zur Wohnung sehen werden.

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