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Fernsehen über WLAN, DVB-C, DVB-S, IPTV: Diese Möglichkeiten gibt es

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Fernsehen über WLAN mit Smart-TV

Satellitenschüssel und Kabelanschluss sind längst nicht mehr die einzigen Optionen, um in den Genuss eines abwechslungsreichen TV-Programms zu kommen. Egal, ob Serien, Fußballspiele oder der sonntägliche Tatort: Mit Fernsehen über WLAN, DVB-C, DVB-S und IPTV gibt es viele Wege, sich ein abwechslungsreiches (Abend-)Programm zu sichern.

Dieser Beitrag verrät Ihnen, was hinter den Abkürzungen steckt und wie Sie von den verschiedenen Fernsehempfang-Möglichkeiten profitieren können.

INHALT

1. Fernsehen über WLAN: Die Vielfalt der Digitalisierung nutzen
1.1 Smart-TV: Mit dem Fernseher ins Internet
1.2 Chromecast, Fire TV und andere Streaming-Sticks
2. Fernsehen über IPTV: Was ist das überhaupt
2.2 DVB-C und DVB-S: Die Klassiker Kabel und Satellit
3. Fazit: Fernsehen über Internet hat zahlreiche Vorteile

Satellitenschüssel und Kabelanschluss sind längst nicht mehr die einzigen Optionen, um in den Genuss eines abwechslungsreichen TV-Programms zu kommen. Egal, ob Serien, Fußballspiele oder der sonntägliche Tatort: Mit Fernsehen über WLAN, DVB-C, DVB-S und IPTV gibt es viele Wege, sich ein abwechslungsreiches (Abend-)Programm zu sichern.

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Dieser Beitrag verrät Ihnen, was hinter den Abkürzungen steckt und wie Sie von den verschiedenen Fernsehempfang-Möglichkeiten profitieren können.

1. Fernsehen über WLAN: Die Vielfalt der Digitalisierung nutzen

TV schauen über das Internet: Das geht sowohl mit der klassischen Netzwerkverbindung als auch über WLAN. Dabei ist der Empfang natürlich nicht nur auf den Laptop oder den PC beschränkt – es gibt auch zahlreiche Optionen, den Fernseher direkt mit dem World Wide Web zu koppeln, um so ohne großen Verbindungsaufwand von einem breit gefächerten TV-Angebot profitieren zu können.

1.1 Smart-TV: Mit dem Fernseher ins Internet

Ein Smart-TV ist der einfachste Weg, Fernsehen über WLAN zu schauen. Gleichzeitig ist diese Variante aktuell noch sehr kostspielig. Denn: nach wie vor schlagen Smart-TVs mit stolzen Summen von mehreren hundert, wenn nicht sogar tausenden Euros zu Buche.

Für den verhältnismäßig hohen Preis bekommen Sie als User jedoch ein einfaches Handling geboten: Der smarte TV muss einfach mit einer bestehenden WLAN-Verbindung gekoppelt werden. Im Anschluss lässt sich über das Menü des Fernsehers auf diverse Medien und Streams zugreifen:

  • Livestreams, z. B. über TV-Now, ProSieben und Sat.1 über die 7TV-App
  • Archivierte Beiträge
  • Apps wie Netflix oder Maxdome
  • Programm der Mediatheken
  • Pay-TV, beispielsweise Sky (das jedoch nur mit Abo)

Eine Verbindung mit einer Steuerungs-App ist in aller Regel nicht notwendig. Je nach Modell können Sie über die Fernbedienung auf das smarte Menü zugreifen.

1.2 Chromecast, Fire TV und andere Streaming-Sticks

Amazon Fire TV Stick
Mit dem Fire TV Stick Fernsehen über das Internet schauen.

Fernsehen über WLAN ist auch mit Streaming-Sticks möglich: Hier gibt es von Google den Chromecast, von Amazon den Fire TV Stick sowie weitere Modelle von anderen namhaften Herstellern, beispielsweise von Microsoft. Die Besonderheit der Sticks: Es braucht keinen Smart-TV, im Gegenteil: Der WLAN-Stick wird bei einem herkömmlichen Fernseher an den HDMI-Port angeschlossen und im heimischen WLAN-Netz registriert – so fungiert der Streaming-Stick als eine Art kabelloser Adapter zum Internet.

Gesteuert wird der Stick meistens direkt über die genutzten Apps. Wer beispielsweise über Netflix eine Serie ansieht, muss auch innerhalb der Netflix-App den gewünschten Streaming-Stick als Übertragungsmedium anwählen. Insofern zeigt sich die Handhabung eines Sticks etwas aufwendiger als die eines Smart-TVs.

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Aktuell erobern auch verschiedene Smart-Home-Kombi-Möglichkeiten den Markt. Amazon hat bereits in den USA den Fire TV Cube gelauncht. Dieser ist ein würfelförmiger Streaming-Stick, der gleichzeitig auch einige Eigenschaften des Amazon Echos besitzt. So können Sie den Cube beispielsweise per Zuruf über die Sprachsoftware Alexa steuern.

2. Fernsehen über IPTV: Was ist das überhaupt?

IPTV ist die Kurzform von „Internet Protocol Television“ – also auch eine Möglichkeit, über das Internet fernzusehen. Dabei handelt es sich weniger um die oben genannten vielfältigen Streaming-Angebote von Apps und Mediatheken, denn mehr um das Internet-TV-Abo bei einem spezifischen Anbieter. Sie haben also nicht die freie Wahl, sondern sind an einen Provider gebunden. Dafür benötigen Sie:

  • eine Empfänger-Box (eine Art Receiver)
  • einen Vertrag mit dem Anbieter
  • eine bestehende Internetverbindung

Über die bereits vorhandene Internet-Infrastruktur in Haus oder Wohnung wird dann der Zugriff auf das TV-Programm ermöglicht. Vereinfacht ausgedrückt handelt es sich also um Fernsehen über die DSL-Leitung.

Das ist mit einem wesentlichen Vorteil verbunden: Die meisten IPTV-Anbieter ermöglichen Ihnen ein zeitversetztes Fernsehen. Das bedeutet, dass Sie – sollte es an der Haustüre klingeln – eine Sendung bzw. einen Film anhalten können. Bei regulären TV-Möglichkeiten über Kabel und Satellit ist das hingegen nicht möglich. Trotzdem hat IPTV auch eine Schwäche: Sie legen sich hier auf einen Anbieter fest und sind vertraglich an diesen gebunden. Aktuell zeigt sich auch die Auswahl der Provider überschaubar:

  • Telekom
  • 1&1
  • Vodafone

Meistens sind IPTV-Angebote nicht unabhängig von Internet und Telefon buchbar. Sie müssen also ein All-inclusive-Paket buchen, was unter Umständen ins Geld gehen kann.

2.1 DVB-C und DVB-S: Die Klassiker Kabel und Satellit

DVB-C (Digital Video Broadcasting – Cable), also digitales Kabelfernsehen, und DVB-S (Digital Video Broadcasting – Satellite), digitales Satellitenfernsehen, sind nach wie vor die Klassiker in deutschen Haushalten. Anschlüsse für Kabel oder Satellit sind meistens standardmäßig in Mietwohnungen vorhanden. Wer ein Eigenheim baut oder kauft, muss hingegen die örtliche Infrastruktur beachten und gegebenenfalls eine Satellitenschüssel anschaffen.

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Für den reibungslosen Fernsehempfang benötigen Sie außerdem einen Receiver, die es im Elektroeinzelhandel immer wieder günstig zu kaufen gibt. Hin und wieder haben auch die großen Supermärkte die Empfänger im Angebot. Diese dienen als Bindeglied zwischen der Leitung und dem Fernsehapparat und decodieren die TV-Signale. In puncto Kosten können Sie bei Fernsehen über DVB-C und DVB-S also mit überschaubaren Summen rechnen.

Der Vorteil von Fernsehen über DVB-S ist ganz klar eine umfassende Programmvielfalt. Sie können nicht nur auf die TV-Sender aus dem Inland zugreifen, sondern sich auch mit ausländischen Programmen vertraut machen. Wer beispielsweise im Ausland lebt und mit der Muttersprache in regem Kontakt bleiben will, hat über Satellit viele Möglichkeiten, anderssprachiges Fernsehprogramm zu empfangen. Das ist über Satellitenfernsehen ganz ohne Aufpreis inklusive.

3. Fazit: Fernsehen über Internet hat zahlreiche Vorteile

Klassisches Fernsehen über DVB-C und DVB-S oder lieber ganz modern über das Internet? Es gibt viele Stärken, die mit dem Fernsehen über das Internet einhergehen.

  • Fernsehen und Filme auf Abruf: Schauen Sie genau das, wann Sie wollen, wo Sie wollen und wie Sie wollen. Sie sind nicht mehr auf das festgelegte TV-Programm angewiesen, sondern können sich Ort und Zeit bequem selbst aussuchen.
  • Verpasste Sendungen nachträglich anschauen: Über die Mediatheken können Sie Sendungen und Filme, die Sie verpasst haben, zu jeder Zeit kostenlos nachträglich schauen.
  • Kostengünstig: Mit einem Streaming-Stick und einer Internetverbindung – die in den meisten Wohnungen ohnehin vorhanden ist – lässt es sich preiswert fernsehen.

Natürlich sollten Sie an dieser Stelle aber auch über die negativen Seiten nachdenken: Unter Umständen empfinden Sie die Handhabung eines Streaming-Sticks mit App-Steuerung nicht intuitiv genug – oder zumindest wesentlich unhandlicher als das Zappen mit der Fernbedienung. Auch könnte der TV-Genuss bei einer schwachen Internet-Verbindung schnell zur Geduldsprobe werden.

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