• Die besten LNBs 2017

    Der Low Noise Block – vor allem als LNB bekannt – ist eins der wichtigsten Elemente einer soliden Satelliten-Anlage. Er ist gewissermaßen ein Dolmetscher, der die von der Parabolantenne gebündelten Funksignale übersetzt. Außerdem kann er die Satellitensignale zusätzlich verstärken. Vom LNB gelangen die übersetzten Signale dann auf einer anderen Frequenz zu den Endgeräten wie Receiver oder Fernseher, wo sie schließlich zu Bild und Ton verarbeitet werden. Es existieren grundsätzlich fünf verschiedene LNB-Klassen, die sich auf dem Markt etabliert haben:  Universal Single-LNB: Für Single-Haushalt mit einem Empfangsgerät Universal Twin-LNB: Für Haushalte mit 2 Teilnehmern Universal Quad-LNB: Hier sind bis zu 4 Empfangsgeräte möglich Universal Octo-LNB: Für bis zu 8 Teilnehmer Universal Quattro-LNB: Für die Versorgung vom Multischalter  Die Bezeichnung „Universal“ bedeutet lediglich, dass dieses LNB auch für HD-Empfang geeignet ist. Im Jahr 2017 sollte das eigentlich jedes LNB können. Daher: Finger weg von Empfangsköpfen ohne „Universal“-Bezeichnung. Lassen Sie sich außerdem nicht von Verkaufsstrategien wie den vergoldeten Kontakten oder besonders niedrigen Rauschzahlen beeindrucken. Die Rauschzahl ist zwar nicht unerheblich, jedoch bei den meisten Produkten niedrig genug für einen hochwertigen Empfang. Wenn Sie auf namhafte Hersteller achten, können Sie nicht viel falsch machen, denn technisch sind diese immer auf dem neuesten Stand und unterscheiden sich in der Qualität kaum. Im Folgenden verraten wir Ihnen, welche LNBs Sie aktuell für einen fairen Preis bekommen. Wir haben uns bei der Auswahl auf Quad-LNBs beschränkt, weil das einfach die gängigste Form ist. Die meisten SAT-Haushalte haben nämlich mehr als nur ein Empfangsgerät und bei mehr als vier Geräten (in Mehrfamilienhäusern z. B.) werden eher Multischalter bevorzugt, die nicht schon bei 8 Teilnehmern an ihre Grenzen kommen. Wichtig ist am Ende, dass der LNB perfekt mit Ihrer Satellitenschüssel harmoniert und ein sauberes Bild + Ton abgibt. Auf den Wetterschutz ist ebenfalls zu achten. Im Folgenden zeigen wir Ihnen 5 LNBs der Top-Hersteller, die alle wichtigen Kriterien erfüllen und für die Sie einen fairen Preis bezahlen. TOP 5 LNBs der besten Hersteller 1. Inverto IDLB-QUDL40 Selected Quad Premium LNB 40mm schwarz Das Preisleistungsverhältnis ist hier unschlagbar. Mit diesem Inverto-Gerät erhalten Sie ein hochwertiges Modell zu einem günstigen Preis. Bei Amazon ansehen* 2. HB-DIGITAL QUAD LNB WEISS WHITE NUR 0,1 dB TESTSIEGER UNIVERSAL ! SEHR RAUSCHARM + 8 vergoldete F-Stecker GRATIS DAZU Optisch unterscheidet sich dieses Modell von den meisten Empfangsköpfen. Die verbaute Technologie bewegt sich aber ebenfalls auf einem sehr hohen Niveau. Bei Amazon ansehen* 3. Opticum Quad LNB - LQP-04H - vergoldete Kontakte (Full HD, 3D) Der Opticum Quad-LNB kann sich mit den ersten beiden ohne Probleme messen und erfüllt ebenso die hohen technischen Anforderungen. Bei Amazon ansehen* 4. SCHWAIGER -371- Quad LNB mit Sun Protect, 4-fach, digital (4 Teilnehmer), extrem hitzebeständige LNB Kappe, Einsatz mit Satellitenschüssel, multifeed-tauglich mit Wetterschutz und vergoldeten Kontakten Platz 4 geht an den Schwaiger 371 Quad LNB, weil er preislich höher liegt als die ersten drei. Bei Amazon ansehen* 5. Humax LNB 143 Universal Quad - LNB (0,1dB, 4 Teilnehmerausgänge, 40mm Feed, HDTV) mit eingebautem Multischalter Den fünften Platz vergeben wir an dieses Humax-Gerät, das im Preis auch relativ weit oben liegt. Technisch ist es wie auch die anderen Modelle einwandfrei. Bei Amazon ansehen* Wir haben vor wenigen Wochen bereits über die Unicable-Technologie berichtet. Diese geht mit Unicable 2 in ihre nächste Entwicklungsphase. Falls Sie bereits einen Unicable-fähigen Receiver und weitere Geräte besitzen oder damit liebäugeln, empfehlen wir Ihnen diesen LNB: Unicable LNB Empfehlung Inverto IDLB-QUDL42-UNI2L-1PP Unicable Quad-LNB, 40mm, 2 Legacy, 1 Splitter Bei Amazon ansehen* Der Vorteil liegt hier auf der Hand. Statt Kabelsalat können Sie Ihr gesamtes Programm über nur ein Koaxialkabel steuern und genießen. Die besten LNBs bei Amazon Single-, Twin- Quad-, Octo- oder Quattro-LNBs im Überblick Mehr Erfahren!

  • DVB T2 HD Receiver im Vergleich

    Seit 29. März 2017 läuft die Umstellung von DVB T auf DVB-T2 HD auf vollen Touren. Wer sich in den betroffenen Regionen bis dahin noch nicht mit neuer DVB T2 kompatibler Technik ausgestattet hatte, guckte erst einmal in die Röhre. Seit März sind von der Umstellung vorwiegend die Ballungsgebiete betroffen, sukzessive werden weitere Regionen auf die neue Technik umgestellt. Zum Empfang ist ein DVB T2 HD Receiver nötig. Der digitale Fernsehempfang von DVB T per Hausantenne ist in den betroffenen Regionen Vergangenheit und bis Mitte 2019 in ganz Deutschland Geschichte. DVB-T2 – der neue Standard Wer terrestrisches Fernsehen nutzt, der weiß vermutlich längst, was die Umstellung von DVB-T auf den T2-Standard bedeutet und was für Konsequenzen er hat. Die neue Version von DVB-T soll die Nutzung der Sendefrequenzen verbessern und damit mehr Programme in besserer Qualität für die Zuschauer verfügbar machen. Begründet wird die Umstellung auf die neuen Frequenzen mit den höheren Ansprüchen der Kunden, aber auch damit, dass zusätzliche Frequenzen für die mobile Internetnutzung benötigt werden. Neuer Standard – neue Technik Wer bislang DVB T mit einer passenden Set Top Box nutzte, muss erst einmal investieren. Die Geräte sind nicht aufwärtskompatibel und können den DVB T2 Standard nicht verarbeiten. Da bleibt dann nur die Neuinvestition oder der Wechsel zu den anderen Möglichkeiten des Fernsehempfangs. Wer hier nicht wechseln will, muss sich einen passenden DVB T2 HD Receiver anschaffen. Der wiederum ist abwärtskompatibel, kann also auch dann schon betrieben werden, wenn am Anschluss noch der alte Standard aktiv ist. Ob ein Gerät für den DVB T2 Empfang geeignet ist, ist auf den ersten Blick durch das grüne DVB T2 HD Logo ersichtlich. Achtung: Geräte mit blauem Logo funktionieren in Deutschland nicht. Für die Neuanschaffung bestehen grundsätzlich zwei Möglichkeiten: Entweder die Anschaffung eines Fernsehgerätes, in das bereits ein DVB T2 HD Receiver integriert ist oder ein Receiver als Set Top Box. Fällt die Entscheidung auf ein externes Gerät, dann gibt es mittlerweile eine große Auswahl an Geräten mit unterschiedlichem Funktionsumfang und in vielen verschiedenen Preisklassen. DVB T2 HD Receiver im Test Der Markt gibt mittlerweile sehr viele Geräte her mit denen das neue DVB T2 HD Fernsehen empfangen werden kann. Die Stiftung Warentest hat im Februar 2017 13 Geräte unter die Lupe genommen – Wir geben hier noch einmal einen Kurzüberblick über die Testsieger. Testsieger ist der Technisat Digipal Isio HD* mit der Testnote 1,7. In diesem HD Receiver mit Decoder für verschlüsselte private Programme (Freenet TV) begegnen sich eine leicht verständliche Bedienung und beste Multimediaeigenschaften. Mit dem Gerät lässt sich nicht nur Live Fernsehen, dank Hbb-TV-Funktion ist auch der Zugriff auf die Mediatheken der Sender möglich. Folgende Features bringt das Gerät mit: DVB T2 HD Empfang Empfang privater HD-Sender Aufnahmefunktion Timeshift HbbTV für interaktives Fernsehen Integriertes Entschlüsselungssystem mit Smartcard Reader zum Empfang von Pay TV und Pay Radio-Angeboten Fernbedienung mit Batterie, Netzteil und HDMI-Kabel im Lieferumfang enthalten Steuerung per App möglich Ethernet-Anschluss Aufgrund seiner vielen Funktionen hat der Digipal Isio HD einen stolzen Preis. Alternativ gibt es das Gerät auch mit eingeschränkten Funktionen – die Variante Digipal T2 HD* ohne Internetfunktionalität, HbbTV und Aufnahmefunktion gelangte auf den Platz 2 des DVB T2 HD Receiver Tests. Auf Platz 3 landete der DVB T2 HD Empfänger Humax HD Nano T2* mit Aufnahmefunktion und Hbb TV für interaktive Nutzung. Durch den Anschluss einer USB-Festplatte wird das Gerät zum digitalen Videorekorder. Der Receiver lässt sich problemlos installieren und über die übersichtliche Fernbedienung einfach und komfortabel steuern. Folgende Eigenschaften zeichnen das Gerät besonders aus: Empfang von privaten HD-Sender Abwärtskompatibel zu DVB T USB PVR Funktion zur Aufnahme von Sendungen auf eine externe Festplatte Hbb TV über REd Button zur Nutzung von Zusatzdiensten Fernbedienung mit Batterien im Lieferumfang enthalten Bemerkenswert bei diesem Gerät ist die Bildqualität. Kräftige, natürliche Farben und eine durchweg gute Tiefe der Bilder machen das Fernsehen zum Vergnügen fürs Auge. Unsere DVB-T2 HD Receiver Empfehlungen Platz 1 TechniSat DigiPal ISIO HD - DVB-T2 HD Receiver (DVB-T/DVB-T2, H.265, HDTV, kartenloses Irdeto-Zugangssystem für freenet TV, PVR Ready, USB, HDMI, Scart, App-Steuerung, Internetfunktionalität, 12V) schwarz [Energieklasse A+++ to G] Bei Amazon ansehen* Platz 2 TechniSat DigiPal T2 HD DVB-T2 HD Receiver (DVB-T/DVB-T2, H.265, HDTV, HDMI, Irdeto Zugangssystem, USB 2.0 Mediaplayer, 12V) schwarz [Energieklasse A+++ to G] Bei Amazon ansehen* Platz 3 Humax HD NANO T2 HD-Receiver (DVB-T2/T, HbbTV, PVR-Ready, freenet TV, HDMI, USB) Schwarz Bei Amazon ansehen* Für alle, die einfach nur fernsehen wollen ist der Comaq SL30T2* eine gute Wahl. Das Gerät ohne Decorder empfängt nur unverschlüsselte Programme, besitzt aber eine Aufnahme- sowie Timeshiftfunktion. Soll zusätzlich ein Dekoder für den Empfang von Privatsendern mit im Paket sein ist der Xoro HRT 8720* eine gute Wahl. Beide Geräte leisten gute Arbeit und liegen hinsichtlich des Preises im mittleren zweistelligen Bereich. DVB-T2 HD Verfügbarkeit Ist DVB-T2 HD bei Ihnen verfügbar? Wir sagen es Ihnen! Mehr erfahren!

  • UHD und andere aktuelle Technologien verständlich erklärt

    Vor wenigen Wochen hat das European Telecommunications Standards Institute (ETSI) den neuen Standard für das digitale Fernsehen freigegeben: DVB UHD-1 Phase 2. Mit diesem Standard soll das moderne Fernsehen in Zukunft Technologien wie HLG, NGA und PQ bieten. Das sind eine Menge Abkürzungen, die Verbraucher in den Wahnsinn treiben können. Viele Anbieter schmücken sich mit den Akronymen, um ihre hohen Preise zu rechtfertigen. Doch der Kern der Botschaft fehlt meistens: Was davon sehen wir tatsächlich auf dem Bild und wie funktioniert das? In diesem Beitrag wollen wir Ihnen zumindest einen kurzen Einblick in die Funktionsweise der oft erwähnten Technologien rund um den UHD-Standard gewähren.    UHD-1 geht in die nächste Phase Nachdem 2014 die erste Phase des UHD-1 Standards eingeläutet und damit Spezifikationen für Übertragungstechnik, Wiedergabegeräte und Inhalte festgelegt wurden, soll jetzt die Weiterentwicklung DVB UHD-1 Phase 2 neue Möglichkeiten bringen. Mittlerweile dürfte den meisten Video-Fans der Begriff Ultra HD bekannt sein. Nach den Standards der International Telecommunication Union (ITU) versteht man darunter eine Bildauflösung von 3840 x 2160 Farbpixeln, was viermal so viel wie HD und 20-mal so viel wie SD ist. Auch wenn UHD und 4K oft sinngleich genannt werden, gibt es einen geringen Unterschied in der Pixelanzahl (4K: 4096 x 2160 Pixel). Bei Ultra High Definition kann man also von schärferen Bildern mit höherer Detailgenauigkeit ausgehen. Doch die Auflösung ist längst nicht der einzige Faktor, der in Zukunft über die besten Geräte und Formate entscheiden wird. Immer mehr orientieren sich Hersteller und Entwickler an Aspekten wie der Farbtiefe oder dem Kontrast. Denn auch Zukunftstrends wie 8K werden nicht mit bloßer Verbesserung der Auflösung punkten können. Hier kommen also einige wenige Technologien, die bereits eine entscheidende Rolle spielen, wenn es um hochwertige Video-Produktionen oder -Geräte geht. Ultra HD Phasen © Deutsche TV-Plattform 1. High Dynamic Range (HDR) Dabei geht es in erster Linie um die Erweiterung des Kontrastumfanges. Denn um Bilder möglichst realitätsgetreu darstellen zu können und die ganze Bandbreite des natürlichen Kontrastes aufzuzeigen, bedarf es spezieller Technologien. Der aktuelle Umfang für Film und Fernsehen wird als Standard Dynamic Range (SDR) bezeichnet und wird nun langsam auf HDR umgestellt. Lag der Helligkeitsbereich bisher bei 0,05 bis 100 Candela pro m2 (vergleichbar mit Mondlicht bis Lampenlicht), sollen mit HDR 0,0005 bis 10.000 Candela pro m2 möglich werden. Das entspräche einer Bandbreite zwischen Sternenhimmel und blauem Himmel. Zur Erinnerung: Candela ist einfach die physikalische Einheit für die Lichtstärke. Das volle Spektrum schafft zurzeit jedoch noch kein Endgerät. HDR bleibt aber genau der Faktor, der uns Menschen optisch am meisten auffällt, da die Helligkeit von den Augen stärker wahrgenommen wird als z. B. die Farbintensität.    1.1 Dolby Vision, HLG und HDR10 Es gibt drei bekannte HDR-Formate, die in zwei verschiedenen Übertragungsarten funktionieren. Hybrid Log Gamma (HLG) ist die eine, Perceptual Quantizer PQ (Dolby Vision und HDR10) die andere. Die Unterschiede zwischen den einzelnen HDR-Standards sind recht vielfältig. Vereinfacht lässt sich aber sagen, dass man mittels Hybrid Log Gamma auch auf TV-Geräten ohne HDR-Unterstützung die HDR-Qualität empfangen kann. Das ist mit Dolby Vision und HDR10 nicht möglich. Außerdem ist mit HLG auch die Darstellung von SDR-Formaten auf SDR-Displays kein Problem. Die 10 bei HDR10 steht übrigens für 10 Bit Farbtiefe. Dolby Vision arbeitet dagegen mit 12 Bit Farbtiefe und ist damit das fortschrittlichste HDR-Format. Von Panasonic gibt es bereits Geräte, die alle drei HDR-Formate unterstützen. Unsere Ultra HD Fernseher Empfehlungen LG 55UH615V 139 cm (55 Zoll) Fernseher (Ultra HD, Triple Tuner, Smart TV) [Energieklasse A+] Bei Amazon ansehen* Samsung KU6519 138 cm (55 Zoll) Curved Fernseher (Ultra HD, Triple Tuner, Smart TV) [Energieklasse A] Bei Amazon ansehen* Sony KD-55XD7004 139 cm (55 Zoll) Fernseher (Ultra HD, Smart TV) [Energieklasse A] Bei Amazon ansehen* 2. High Frame Rate (HFR) Der Hobbit war der erste Film, der in HFR-3D gedreht wurde. Das HFR-Verfahren ist dank der digitalen Filmproduktion kein großes Hindernis mehr. Früher haben Produzenten wegen der viel größeren Datenmengen auf HFR verzichtet. Denn hier werden statt der üblichen 24 gleich 48 Bilder pro Sekunde produziert. Zwar nimmt unser Auge bereits bei ca. 15 Bildern pro Sekunde ein bewegtes Bild wahr, jedoch bemerken wir bei schnellen Bewegungen oft unscharfe Momente im Film. Durch High Frame Rate wird Ruckeln im Bild verhindert und das Gezeigte oft plastischer wahrgenommen. Die Technologie eignet sich vor allem für Sportsendungen und action-geladene Filme und Serien.   3. Next Generation Audio (NGA) Mit stetigem Wachstum der digitalen Möglichkeiten ist High Definition nicht nur im Bereich von Video ein Muss. Ein guter Film oder eine Sendung zeichnen sich auch durch hohe Klangqualität aus. Next Generation Audio umfasst alle neuen Audio-Formate, die im Zuge der HD-/UHD-Generation entstanden sind oder noch entstehen. Zu den neuesten Technologien zählen z. B. Dolby Atmos, wobei das Sounderlebnis sich nicht mehr auf einer Ebene abspielt, sondern Lautsprecher an der Decke angebracht werden und somit noch mehr Raumklang entsteht. Dolby Atmos unterstützt bis zu 36 Lautsprecherpositionen. Zu NGA zählt auch das Format DTS:X, das keine vorgeschriebene Lautsprecherpositionierung beinhaltet. Dabei werden bis zu 32 Positionen unterstützt. Auch Auro-3D gehört zu den Top-Audio-Technologien, das zwar einem klassischen Surround-System ähnelt, allerdings durch zusätzliche Höhen-Lautsprecher erweitert wurde. Dadurch empfängt auch hier der Zuhörer Sound von oben.  Die erwähnten Technologien finden gerade sowohl im klassischen Fernsehen als auch beim Streaming und SAT-TV Einzug. Wir hoffen, wir konnten einige Missverständnisse beseitigen und freuen uns, wenn Sie uns Fragen dazu schicken. Wenn noch einzelne Technologien unklar sind, ist auch ein weiterer Beitrag in der Zukunft denkbar.

  • Telekoms Start TV: Fernsehen so günstig wie eine Tüte Chips

    Die Deutsche Telekom AG könnte ab Mai 2017 einen Coup landen. Der Telekommunikationskonzern stellt in wenigen Wochen nämlich ein neues IPTV-Angebot bereit, das für unkompliziertes und vor allem extrem preiswertes Fernsehen stehen soll. Mit Start TV sollen Kunden angesprochen werden, die konventionelles Linear-TV bevorzugen – möglichst ohne Zusatzkosten. Damit reagiert das Unternehmen gut getimt auf das Ende des klassischen Antennen-Fernsehens DVB-T, das seit wenigen Tagen auf den neuen Standard DVB-T2 umgestellt wurde. Nun ziehen viele Antennen-Kunden einen Umstieg auf andere TV-Empfangsarten in Erwägung.  Im neuen Telekom-Schnäppchen werden etwa 100 TV-Sender im Programm enthalten sein, von denen 22 in HD-Qualität ausgestrahlt werden. Die HD-Sender werden dann größtenteils öffentlich-rechtliche Programme sein. Möchte man dann beispielsweise die Inhalte der ProsiebenSat1 Media Gruppe ebenfalls in HD anschauen, ist ein monatlicher Aufpreis von 6,95 Euro zu entrichten. Ansonsten kostet das Basis-Paket lediglich 2 Euro im Monat. Hinzu kommt noch ein Empfangsgerät, das entweder einmalig 80 Euro kostet oder für 2,95 im Monat gemietet werden kann. Wir hatten der Telekom bei unserem IPTV-Vergleich angekreidet, dass die Preise teilweise unverhältnismäßig hoch sind. Nun scheint sich der Konzern zeitgemäß zu verhalten und bietet eine echte Alternative für alle die, die Fernsehen pur genießen wollen. Ohne Komfort-, Aufnahme- und Zusatzfunktionen.  Für Start TV brauchen Sie allerdings einen Telekom-Internet-Anschluss mit mindestens 16 MBit/s und müssen Festnetzkunde sein. Als Stammkunde kann man das Angebot ein Jahr lang gratis beziehen, wenn man bis zum 31. August 2017 bucht. Hier kommt also ein wahrer Preisschlager mit kleinen und durchaus verkraftbaren Bedingungen auf Sie zu. waipu.tv - das Fernsehen von Morgen! Fernsehen auf Smartphone und TV Mehr erfahren!

  • Hybrid-Satellit auf dem Weg ins All

    In der Satelliten-Technik sollen, wie auch in anderen Bereichen, immer mehr Daten immer schneller an die Empfangsgeräte gelangen. Egal, ob es sich dabei um GPS, weltweite Kommunikationssysteme oder um den Rundfunk handelt. Automatisierte Satellitensysteme sind gefragter denn je.  Die europäische Satellitengesellschaft SES beförderte ihren SES-15-Satelliten bereits vor zwei Wochen zum europäischen Weltraumbahnhof in Kourou, in Frazösisch-Guayana. Dort wird der Satellit an Bord einer russischen Sojus-Rakete gebracht und für den Start im April 2017 vorbereitet. Zur SES gehört der bekannte Satellitenbetreiber ASTRA, der in Deutschland und vielen anderen Ländern digitales Satellitenfernsehen anbietet. Der SES-15 wurde von Boeing entwickelt und gebaut und besitzt HTS- sowie Wide-Beam-fähige Technologie an Bord. Ein High Throughput Satellite (HTS) ist eine Klassifizierung von Kommunikationssatelliten, die ein Vielfaches des Durchsatzes gegenüber von konventionellen FSS-Satelliten ermöglichen. Hier könnten also Datenmengen mit 100 Gbit/s und mehr durch die Atmosphäre geschickt werden. Das bedeutet auch für das Satellitenfernsehen großen Fortschritt, denn so sind Inhalte mit extrem hoher Auflösung in den nächsten Jahren kein Problem mehr. Zusätzlich befindet sich auf dem SES-15 die von der US-Regierung finanzierte Nutzlast Wide Area Augmentation Systems (WAAS), die für den Ausbau von GPS genutzt wird.  Der SES-15 ist der erste von insgesamt drei SES-Hybrid-Satelliten, die nach und nach eine globale Abdeckung bereitstellen sollen. Mit dem ersten Modell werden Nordamerika, Mittelamerika und die Karibik versorgt. Der Hybrid-Satellit ist mit 16 Ku-Band-Transpondern (je 36 MHz) und einer Durchsatzleistung von 10 GHz ausgestattet. Ku steht hier einfach für einen bestimmten Frequenzbereich, auf dem gesendet wird – in diesem Fall zwischen etwa 12 und 18 GHz. Die Transponder sind dabei Module, die Daten empfangen und senden können. Der Transponder schickt also die empfangen Fernsehsignale direkt an Ihre Satellitenschüssel zu Hause.  Bereits seit 2011 befinden sich HTS-Satelliten in den Erdumlaufbahnen. ViaSat-1 und EchoStar XVII (auch bekannt als Jupiter-1) waren die Vorreiter, Astra wird sich der zukunftsweisenden Technologie nun ab April anschließen. Es tut sich also auch im Satellitenempfang ständig etwas und wir bleiben gespannt, welche Auswirkungen die neuen SAT-Technologien auf unser Fernseherlebnis haben werden. Formate und Programme mit 4K- oder gar 5K-Auflösung dürften aber durch die enorme Datenleistung in der Zukunft wohl auch im SAT-TV Platz finden. Nun wünschen wir aber der SES-Crew erstmal alles Gute für den Raketenstart, der wohl in den nächsten Wochen stattfinden wird! Wir halten Sie auf dem Laufenden. Schnelles Internet - Egal an welchem Ort! SAT. Internet & VOIP via Satellit Mehr erfahren!

  • Sat-IP Flachantennen- Fernsehen ohne Grenzen

    Live Fernsehen im ganzen Haus auch auf PC und Smartphone ermöglicht seit 2012 die Sat-IP-Technologie. Die von der Satellitenschüssel empfangenen Signale werden konvertiert und können dann als Datenpakete über das Heimnetzwerk an die sogenannten Sat-IP-Clients geschickt werden. Statt der herkömmlichen Parabolantenne gibt es seit 2015 Sat-IP-Flachantennen, die als All-in-One-Gerät optimal zur Idee vom Live Fernsehen im ganzen Haus passen. Die erste Sat-IP Flachantenne der Welt Im Juni 2015 präsentierten Astra und Selfsat eine Weltneuheit: Die erste Sat-IP-Antenne, bei der der Sat-IP Server zum Konvertieren der Signale direkt in die Antenne integriert ist. Zusätzlich punktet das Gerät mit geringen Abmessungen und lässt sich so überall unauffällig anbringen. Die Empfangsleistung entspricht dabei trotzdem der einer Parabolantenne mit 80 cm Durchmesser. Die erste Sat-IP Flachantenne wurde in Korea hergestellt und ist seither unter der Marke Selfsat im Handel erhältlich. Im Inneren der ersten Flachantenne sind bis zu acht Satelliten-Tuner untergebracht, damit können acht Geräte unabhängig voneinander verschiedene Satellitenprogramme empfangen und zwar in Live HD- und UHD-Qualität. Neben dem IP-Ausgang fürs digitale Fernsehen bietet die Antenne auch zwei Koax-Ausgänge und kann so mit zwei Fernsehern verbunden werden. Sat-IP Flachantenne heute Seit der Einführung der neuen Antenne fürs Sat-IP Fernsehen hat Selfsat noch weitere Modelle ins Sortiment aufgenommen. Allen Geräten gemeinsam ist, dass die Flachantenne an jede Hauswand passt und dort so unauffällig platziert ist, dass sie nur bei genauem Hinsehen auffällt. Optional sind auch Antennen mit automatischer Ausrichtung erhältlich, dies erspart das oft etwas mühsame Ausrichten per Hand. Folgende Ausstattung bringen die Selfsat-Antennen mit: Universal Twin IP-LNB Ehternet-Ausgang zum Anschluss an den Router 2 Koax-Ausgänge Bis zu acht Tuner Je nach Modell: PoE-Adapter Montagematerial für die Wand- oder Mastmontage Ganz neu im Handel sind Modelle, die zwei Satelliten ansteuern und empfangen können. Der Wechsel erfolgt per DiSEqC-Steuerung, die neue Technologie ersetzt dabei die konventionellen Multifeed-Lösungen vollständig. Unsere SAT > IP Flachantennen Empfehlungen Selfsat IP36 SAT2IP Antenne Bei Amazon ansehen* Telestar 5109473 Digiflat Air Sat auf IP Flachantenne für 10 Teilnehmer (2 x Legacy, 1 x LAN, Fenster-Wand/Masthalterung, Montagewerkzeug) weiß Bei Amazon ansehen* Selfsat VU Plus IP38 Satellitenantenne Bei Amazon ansehen* Sat-IP Flachantenne – und was noch? Ist die Sat-IP Flachantenne einmal installiert, ausgerichtet und angeschlossen, braucht es nur noch wenig Hardware für den Empfang von Live TV im ganzen Haus oder im Garten. Wichtig ist ein stabiles Netzwerk mit ausreichend Bandbreite um auch HD- und UHD-Programme streamen zu können. In dieses Netzwerk müssen die Sat-IP Clients als Endgeräte für die Übertragung eingebunden sein. Auf den Clients muss eine kompatible Software zur Übertragung und Anwahl der Programme installiert sein. Soll per Netzwerk ein Fernsehgerät als Client betrieben werden, ist ein spezieller Sat-IP-Receiver erforderlich. Mehr ist nicht nötig! Die Anzahl der Programme, die parallel auf die verschiedenen Endgeräte wie Smartphone, PC, Notebook, Tablet oder iPad gestreamt werden können, ist dabei abhängig von den in die Flachantenne eingebauten Tunern. Pro Teilnehmer ist ein Tuner erforderlich.  Viel mehr Infos über das Thema SAT>IP finden Sie hier Sat-IP beim Camping Wer auch beim Camping-Urlaub nicht auf Fernsehen per Satellit verzichten will, kann die vollautomatischen Sat-IP Flachantennen von Selfsat nutzen. Die Geräte sind besonders kompakt aufgebaut und wasserdicht sowie absolut unauffällig. Die automatische Ausrichtung auf die erreichbaren Satelliten durch das integrierte GPS-Modul sorgt dafür, dass Live TV fast überall möglich ist. SAT Camping Flachantennen Empfehlungen Selfsat Snipe Single V2 Satellitenantenne Bei Amazon ansehen* Selfsat H30 D2 Twin Flachantenne für 2 Teilnehmer weiß Bei Amazon ansehen* Eurosell Camping Ku-Band SAT FULL HD Set - Flach Spiegel Antenne mit eingebautem LNB + Halterung + Koffer für Wohnwagen Wohnmobil Camper Reise Bei Amazon ansehen* COMAG Digital EasyFind Traveller Kit Full HD mobile Camping Satellitenanlage mit Flachantenne im Koffer Bei Amazon ansehen*

  • GigaTV von Vodafone

    Giga oder Mega? Wir haben uns den TV-Allrounder genauer angeschaut.  Mit der brandneuen Plattform GigaTV will Vodafone das ultimative Fernseherlebnis in die deutschen Wohnzimmer bringen. Digitales Kabelfernsehen vereint mit IPTV und zahlreichen Pay-TV-Angeboten, soll möglichst viele Kunden gleichzeitig zufriedenstellen. Um das Ganze abzurunden, setzt die Vodafone GmbH noch das 4K-Sahnehäubchen oben drauf und bietet erste Ultra-HD-Inhalte in ihrem Streaming-Dienst. Wir haben uns das Angebot etwas näher angesehen und zeigen Ihnen im heutigen Beitrag, was GigaTV wirklich kann und warum noch einige Funktionen ausbaufähig sind.   Was verspricht Vodafone?  Immer mehr TV-Liebhaber steigen auf Streaming-Plattformen wie Netflix, Amazon Prime, maxdome und andere um. Dafür spricht vor allem das zeitunabhängige und bunte Angebot dieser Dienste. Denn das klassische lineare Programm stößt insbesondere beim jüngeren Publikum auf Unverständnis. Ein Konzept, an dem Fernseh-Verantwortliche dennoch stark festhalten. Vodafone zieht mit GigaTV bereits die logische Konsequenz und bereitet seine Zuschauer auf den zeitunabhängigen TV-Genuss vor. Behält aber natürlich das komplette Kabel-TV-Angebot an Bord, weil immer noch ein Fünftel der Deutschen Kabelfernsehen beziehen. Wir sehen hier also eine deutliche Verlagerung, die voraussichtlich noch viel Zeit braucht. Denn das Internetfernsehen kann in puncto Bild-Stabilität noch nicht mit Kabel- oder auch Satelliten-TV mithalten. Doch zurück zu GigaTV.  In diesem Gesamtpaket bietet Vodafone neben dem digitalen Kabel-Programm, das Sie über die TV-Dose beziehen, auch ein umfangreiches IPTV-Angebot. Bis zu 19 HD-Mediatheken, Video-on-Demand sowie die GigaTV-App, mit der Fernsehen auf zwei weiteren mobilen Geräten gleichzeitig möglich ist. Außerdem gibt es die 1 TB große GigaTV 4K Box zur Nutzung inklusive. Sie können also jederzeit aus den zahlreichen Online-Produkten wählen, Ihre Lieblingssendungen aus dem linearen Fernsehen aufzeichnen oder auf Ihrem Smartphone/Tablet unterwegs fernsehen. Zusätzlich bietet Vodafone Flatrate-Möglichkeiten von Sky oder maxdome, die optional hinzugebucht werden können. Aktuell gibt es sogar ein Jahr Sky inklusive, wenn Sie das Premium-Paket kaufen. Klingt also erst einmal nach einem reichen Angebot ohne viele Kompromisse.   Die aktuelle Lage  Doch was kann GigaTV in der Praxis tatsächlich? Das Nachrichten-Portal Blasting News hat den Multimedia-Dienst genauer unter die Lupe genommen und dabei mehrere Mängel festgestellt. Laut Blasting News erhält das neue Allround-Paket viele negative Bewertungen. Im Google Playstore kann man die gerade mal zwei Sterne für die App tatsächlich einsehen. Offensichtlich herrscht also größtenteils Unzufriedenheit bei den Kunden. Ein großes Problem seien dabei zahlreiche Fehlermeldungen, die beim mobilen Fernsehen auftauchen. Hier gibt es also definitiv technischen Nachholbedarf bei dem Düsseldorfer Unternehmen. Ein Blick in das Vodafone-Forum unsererseits bestätigt die häufigen App-Fehler. Hier werden die Apps bei Nutzern entweder gar nicht geladen, weil ein Tablet-Modell nicht unterstützt wird oder bestimmte Sender (z. B. RTL Group HD und SD) sind nicht mehr verfügbar, da die neuerdings kostenpflichtigen Programme bei GigaTV noch nicht inklusive sind. Der Kundendienst beschwichtigt und teilt mit, dass man weiter am Senderangebot arbeiten und diesen ausbauen werde. Das klingt nun wirklich noch nicht nach einem Giga-Dienst.  Eine weitere Lücke gibt es laut Blasting News in den Mediatheken. Manchen Serien fehlen Folgen und andere beginnen erst bei Folge 3. TV-Sendungen wie beispielsweise Germanys Next Top-Model werden erst eine Woche später in die Mediathek zum Abruf geladen. Hier gibt es also entweder Kommunikationsprobleme mit den Fernsehsendern oder aber technische Schwierigkeiten. Die GigaTV App ist jedoch seltsamerweise nur in der Android-Version mangelhaft. Da wurden TV-Sender teilweise unter einer falschen Senderbezeichnung programmiert oder die App funktioniert zwischendurch schlicht und ergreifend nicht mehr. Die iOS-Version für Apple-Geräte läuft dagegen deutlich stabiler. Des Weiteren soll die Bildqualität bei SD-Sendern über die GigaTV 4K Box mehr als unterirdisch sein. Vodafone zeigt sich in diesen Fällen allerdings kulant und bietet Gutschriften und fristlose Kündigungen an, wenn man unzufrieden ist.  Und dann wäre da noch die Hardware. Die GigaTV Box sorgt derzeit ebenfalls für Unmut bei den Kunden. Die Reaktionszeiten würden laut Technikteam von Blasting News manchmal bei bis zu 10 Sekunden liegen. Auch müsse man die Box oft ein- und ausschalten oder gar einen kompletten Neustart über das Netzteil durchführen. Das alles sind natürlich unmögliche Zustände – vor allem bei einem Anbieter, der deutschlandweit so beliebt ist. Und bei einem Angebot, für das so viel Marketing betrieben wird und die Werbung hier einiges verspricht. Dennoch muss man fair bleiben und auch die positiven Aspekte erwähnen. Die Ultra-HD Inhalte laufen einwandfrei und werden kontinuierlich mit neuem Material gefüttert. Ähnlich verhält es sich da bei den HD-Sendern, die sowohl über den Kabelanschluss, als auch über IPTV gesendet werden. Wenn Ihr Gerät richtige HD-Qualität unterstützt, werden Sie an dieser Stelle nicht enttäuscht.  Als abschließendes Fazit können wir nicht komplett von GigaTV abraten – das wäre nicht objektiv. Allerdings empfehlen wir Ihnen, vorsichtig beim Kauf vorzugehen und sich zu überlegen, welcher Fernsehtyp Sie sind und welche Geräte/Software Sie selbst zur Verfügung haben. Wenn Sie überwiegend SD-Sender gucken, werden sie mit GigaTV natürlich nicht glücklich. Wenn Sie gerne Unterhaltung in HD-Qualität genießen und etwas geduldig bei der Entwicklungsphase sein können, ist das GigaTV-Angebot auf jeden Fall eine Überlegung wert. Doch weil das Ganze noch in den Kinderschuhen steckt  und an den Problemen bereits gearbeitet wird, lohnt es sich noch ein paar Wochen oder Monate zu warten. Bis dahin hat Vodafone hoffentlich alle Fehler geglättet, damit der Multimedia-Dienst nicht zum Giga-Flop mutiert.

  • Kabel TV 2017 – Der Anbieter Vergleich

    Die Digitalisierung des Kabelfernsehens ist nicht der einzige Grund, wieso immer noch Millionen Haushalte in Deutschland ihre Fernsehsender über den Kabelanschluss beziehen. Trotz Satelliten-TV, DVB-T2 und auch immer häufiger IPTV gehört der Empfang über ein Breitbandkabel immer noch zu den beliebtesten Arten, fernzusehen. In den meisten Mehrfamilienhäusern ist nämlich oft schon ein Kabelanschluss installiert und die Steckdose vorhanden. Dann heißt es nur noch: Passenden Anbieter auswählen. Empfangsgerät und Dose mit einem Koaxialkabel verbinden. Einschalten und genießen. Doch was können die größten Kabel-TV Anbieter Deutschlands tatsächlich? Wer bietet die besten Konditionen zum kleinsten Preis? Der große Fernsehempfang.tv-Vergleich! INHALT 1. Warum überhaupt noch Kabel-TV? 2. Die Kabel-Anbieter im Überblick 3. Der umfassende Vergleich von Vodafone, Unitymedia & Co. 3.1 Vodafone 3.2 Unitymedia 3.3 Tele Columbus 3.4 Primacom 4. Ergebnisse 5. Fazit 1. Warum Kabel-TV immer noch eine gute Wahl ist Trotz Entwicklungen wie IPTV und Streaming-Plattformen gucken immer noch über 16 Millionen Deutsche ihre Lieblingssendungen und Filme über DVB-C an. Damit liegt das Kabelfernsehen fast gleich auf mit dem SAT-TV. Das hat zum einen praktische Gründe: Der Anschluss an den Fernseher oder Receiver ist ein Kinderspiel und die Anschlussdose in den meisten Mietwohnungen schon vorhanden. Jedoch tragen noch weitere Faktoren dazu bei, dass sich so viele Nutzer für das Kabel-TV entscheiden.  Das Kabelfernsehen bietet vor allem eine sehr stabile Qualität des Programms - egal ob gerade draußen Blitz und Donner herrschen oder ein großer Baum vor Ihrem Haus steht. Beim Satelliten- und Antennenfernsehen spielen Wetterbedingungen und „Außenfaktoren“ dagegen keine unerhebliche Rolle. Auch der Internetanschluss - wie etwa bei IPTV - hindert einen nicht daran, ruckelfreie Bilder zu genießen. Denn über das Kabel können die digitalen Signale parallel laufen. Der Internetanschluss, der möglicherweise über dasselbe Kabel bezogen wird, ist also getrennt vom reinen Kabelfernsehen. Sie müssen mit keinen internetbedingten Qualitätsverlusten rechnen.  DVB-C ist außerdem sehr flexibel in Bezug auf die Programmauswahl. Sie können bei Ihrem Anbieter ein Basis-Paket wählen, das sehr kostengünstig ist und Ihnen Zugang zu den nötigsten Sendern gewährt. Sind Sie dagegen ein totaler Fernsehjunkie oder lieben Filme und Dokus, können Sie im Schnitt zwischen 100 und 200 Top-Programmen empfangen. Zusätzlich sind Optionen für Bezahlfernsehen wie Sky oder maxdome in den meisten Fällen vorhanden und können dazu gebucht werden. Hier kann also jeder selbst sein persönliches Paket gestalten.  Hinzu kommen andere Dienste, die sich in den letzten Jahren mit dem Kabelanschluss entwickelt haben. Bei den meisten Anbietern können nämlich sogenannte Kombipakete gebucht werden, die neben Fernsehen auch einen Internetanschluss und Telefonie über das Kabelnetz beinhalten. Diese Pakete sind oft günstiger als einzelne Anschlüsse über verschiedene Quellen und stellen somit einen weiteren Pluspunkt für einen Kabelanschluss dar.  Lediglich die Verfügbarkeit von Kabelfernsehen ist nicht überall vorhanden. Vor allem in ländlichen Gebieten sind oft Satelliten-TV und das Terrestrische Fernsehen die einzigen Möglichkeiten, überhaupt fernzusehen.   2. Übersicht der vier großen Kabelanbieter Vodafone 100-121 TV-Sender, bis zu 63 in HD Monatliche Preise: 3,99 € bis 19,99 € Optional: bis zu 42 Mediatheken / Video on Demand / HD Premium (Extra-Sender) / GigaTV 4K Box oder Digital-HD-Recorder Mobiles Fernsehen auf dem Smartphone oder Tablet In den meisten deutschen Gebieten verfügbar   Unitymedia 135-167 TV-Programme, bis zu 60 in HD Monatliche Preise: 4,99 €  bis 19,99 € Optional: Zeitversetztes Fernsehen / maxdome flat / HD Receiver oder Horizon HD Recorder / Videothek mit über 10.000 Inhalten / Sky In Hessen, NRW und BW verfügbar    Tele Columbus Über 140 Fernsehsender, 54 in HD Monatliche Preise: 4,99 € bis 24,99 € advanceTV Box (kostet extra) Optional: maxdome flat / Extra HD (Pay-TV-Sender) / Sky Mobiles Live-TV und Videothek (nur mit advanceTV Box) In Deutschland Mitte, Ost und West verfügbar (Nord und Süd kein Empfang)    Primacom Über 140 Fernsehsender, 54 in HD Monatliche Preise: 4,99 € bis 14,99 € advanceTV Box (kostet extra) Optional: Extra HD (Pay-TV) / maxdome flat Mobiles Live-TV, Videothek, Online Filmdatenbank (nur mit advanceTV Box) Im Osten und Süd-Westen Deutschlands verfügbar     3. Der Vergleich im Detail  Im Folgenden schauen wir uns die vier großen Anbieter etwas genauer an und gehen dabei auf die Vor- und Nachteile ein. Kleiner Hinweis: Uns ist bewusst, dass Primacom rein wirtschaftlich zu Tele Columbus gehört und deswegen auch im Angebot einige Überschneidungen deutlich werden. Jedoch wollen wir an dieser Stelle beide einzeln betrachten, da sie auch am Markt voneinander getrennt agieren.   3.1 Vodafone  Nachdem Vodafone im Jahr 2015 den ehemaligen Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland übernommen hat, wurde somit auch das eigene Produktangebot ordentlich aufgestockt. Neben der starken Mobilfunk-Position gehört Vodafone nun auch zu den Big Playern im Bereich der Leistungen im Kabelnetz. Ob Internet, Telefonie oder eben Fernsehen – bei Vodafone gibt es die Produkte einzeln oder in Kombipaketen.  Die aktuellen TV-Pakete heißen Basic TV, Vodafone TV, GigaTV und GigaTV HD Premium. Je nachdem welcher Fernsehtyp Sie sind, gibt es zwischen 105 und 122 TV Sender, von denen im teuersten Paket immerhin 64 in HD Qualität angeboten werden. Der Großteil der Sender ist wie auch bei den anderen Anbietern frei empfangbar. Wenn Sie zwischen tausenden Filmen und Serien wählen möchten, steht bei fast allen Paketen (außer Basic TV) eine Video on Demand Option zur Verfügung. Zusätzlich können weitere HD Sender und Pay-TV wie maxdome oder Sky hinzugebucht werden. Bei den GigaTV Angeboten wird die GigaTV 4K Box mit 1 TB Speicher mitgeliefert. In Vodafone TV oder Basic TV können Sie zwischen zwei verschiedenen Ausführungen eines Digital-HD-Recorders auswählen – mit 200 oder 600 Stunden Aufnahmezeit.  Der große Vorteil von Vodafone ist das breit ausgelegte Kabelnetz von ehemals Kabel Deutschland. Dadurch haben die meisten städtischen Haushalte in Deutschland die Möglichkeit für den Kabel-TV-Anschluss. Außerdem bietet Vodafone insgesamt vier verschiedene Pakete und somit auch vier Preisklassen. Durch die Kombipakete mit Internet und Festnetz Flatrate hat man außerdem die Möglichkeit, ein Schnäppchen zu machen.   3.2 Unitymedia  Das Kölner Unternehmen Unitymedia, eine Tochtergesellschaft des internationalen Medienkonzerns Liberty Global, hat sein Kabelnetz durch die Fusion mit KabelBW im Jahr 2012 um Baden-Württemberg erweitert. Seitdem versorgt Unitymedia die Länder Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Damit ist das Versorgungsgebiet nicht so groß wie das von Vodafone, jedoch hat Unitymedia trotzdem einen starken Marktanteil im Kabel-TV-Bereich.  In der Produktpalette finden sich vier Pakete mit verschiedenen Angeboten und Preisen: TV START, TV PLUS, TV COMFORT, TV PREMIUM. Geboten werden zwischen 135 und 167 Sendern und 45 bis 60 davon in HD Qualität. Zeitversetztes Fernsehen ist bei fast allen Paketen inklusive (außer TV START). In den beiden teureren Paketen ist zudem eine maxdome Flatrate enthalten. In TV START gibt es lediglich einen HD Receiver ohne weitere Funktionen. Alle anderen Pakete enthalten den Horizon HD Recorder der Firma Samsung. Eine Unitymedia Videothek mit über 10.000 Inhalten bietet genug Filmmaterial für einsame Stunden. Außerdem können Sie mit Horizon Go auf Ihr gesamtes TV Programm zugreifen – und zwar von überall mit Smartphone, PC oder Tablet. Auch diese Funktion ist leider nicht im günstigsten Paket inbegriffen. Mit Unitymedia ist es zusätzlich möglich, Web-Inhalte wie Youtube etc. auf dem Fernsehgerät anzusehen.  Unitymedia trumpft also vor allem mit Extras und einer großen Senderauswahl und das zu fairen Preisen. Die Kombipakete mit Highspeed Internet und Telefonie gibt es, ähnlich wie bei anderen Anbietern, zu guten Konditionen. Nachteil bleibt jedoch die Verfügbarkeit, da hier nur drei Bundesländer abgedeckt werden.   3.3 Tele Columbus  Und auch bei Tele Columbus werden vier TV-Pakete angeboten: HD Einsteiger, HD maxdome plus, HD Vielfalt, HD Premium. In jedem Paket ist dieselbe Senderanzahl von 140 und 54 in HD vorhanden. Der preisliche Unterschied wird eher durch die Extras legitimiert. Während es im günstigsten Paket gar keine Pay-TV-Sender gibt, werden im anderen 31 zusätzliche Bezahlsender angeboten, eine maxdome flat oder Sky Pakete. Tele Columbus bietet mit dem HD Premium Paket auch insgesamt das teuerste Angebot in unserem Vergleich - 24,99 € in den ersten 12 Monaten.  Zeitunabhängiges Fernsehen mit Aufnahmefunktion und einer Videothek stehen bei Tele Columbus ebenfalls zur Verfügung. Auch das Mobile TV ist bei diesem Anbieter kein Problem. Diese Funktionen setzen allerdings die advanceTV Box voraus. Und die muss zu jedem Paket dazugekauft werden. Knapp 100 Euro einmalige Investition sind also Grundvoraussetzung, um Tele Columbus Produkte zu nutzen. Dafür erhält man aber eine gute Auswahl mit einigen Extra-Features. In Nord- und Süddeutschland ist der Anbieter jedoch nicht verfügbar. Tele Columbus hat, wie auch die anderen drei Anbieter, sogenannte Kombipakete zur Auswahl. Also Internetanschluss, Fernsehen und Telefonie in einem Paket.   3.4 Primacom  Weil Primacom zum Tele Columbus Unternehmen gehört, werden hier nur ein paar Eckdaten genannt, da sich die Angebote teilweise überschneiden. Wie auch beim großen Bruder sind bei Primacom 140 Sender (54 in HD) in allen Paketen enthalten. Allerdings gibt es hier nur drei verschiedene TV-Pakete, die aber genauso heißen (ohne HD Premium). Ein Sky Paket gibt es bei Primacom daher nicht. Maxdome Flatrate und 31 weitere Pay-TV-Kanäle können jedoch dazu gebucht werden. Zusätzlich wird eine Online Filmdatenbank angeboten, um Inhalte bequem vom Rechner oder Tablet aus zu genießen.   Auch hier gilt: Ohne advanceTV Box läuft eben nix. Die einmalige Gebühr von 99 € muss also bei der Anschaffung entrichtet werden. Und auch die Verfügbarkeit ist ebenfalls nicht überall gegeben. Dafür sind die Preise relativ günstig und das Angebot dazu völlig ausreichend. Und auch hier wieder, werden Kombipakete mit TV, Internet und Telefonie angeboten.    4. Ergebnisse  In der nachstehenden Tabelle haben wir nochmal die Pros und Contras von Vodafone, Unitymedia, Tele Columbus und Primacom kurz zusammengefasst. AnbieterVorteileNachteile Vodafone Fast überall verfügbar / Flexible Modelle Bereitstellungspreis (ca. 50 €) Unitymedia Massig Auswahl / Viele Extras Begrenzte Verfügbarkeit auf Hessen, NRW und BW Tele Columbus Große Sender-Auswahl / Viele Extras AdvanceTV Box kostet extra / Begrenzte Verfügbarkeit Primacom Preiswert / Große Sender-Auswahl AdvanceTV Box kostet extra / Begrenzte Verfügbarkeit Neben diesen vier großen Kabelbetreibern gibt es noch eine Reihe kleiner Anbieter, wie z. B. EWE TEL, NetCologne, Kabelcom Rheinhessen und andere. Diese haben wir bewusst außen vor gelassen, da das meistens kleine regionale Anbieter sind und für unsere bundesweite Leserschaft somit wenig repräsentativ.    5. Fazit Anders als bei unserem großen IPTV-Vergleich können wir hier keinen eindeutigen Sieger oder Verlierer festlegen, weil alle vier Anbieter eine solide Sender-Auswahl im Angebot haben. Und auch alle relativ flexibel in der Gestaltung des persönlichen TV-Pakets sind. Dennoch tendieren wir zu den beiden Platzhirschen Vodafone und Unitymedia. Unitymedia, weil die Leistungen einfach sehr umfangreich sind - und das bei fairen Preisen. Vodafone verdankt seiner überaus großen Verfügbarkeit und dem HD Angebot die obere Platzierung. Tele Columbus und Primacom schneiden insgesamt zwar auch gut ab, fallen jedoch durch die kostenpflichtige advanceTV Box und die eingeschränkte Verfügbarkeit leicht negativ ins Bild. Wir halten Sie im Hinblick auf Veränderungen im DVB-C Bereich und Neuigkeiten weiterhin auf dem Laufenden. Kabelnetzbetreiber in Deutschland Kabelnetzbetreiber im Vergleich auf einen Blick Mehr erfahren!

  • Wie groß sollte eine Satellitenschüssel sein?

    Man könnte meinen, je größer die Satellitenschüssel ist, desto besser ist der Empfang. Und tatsächlich wird einem heutzutage in Deutschland zu einer Schüssel mit einem Durchmesser von mindestens 60 Zentimetern geraten. Mittlerweile hat sich die Technik insofern weiter entwickelt, als das man nun nicht mehr übergroße Schüsseln für einen optimalen Empfang benötigt. Und das ist auch gut so, denn nicht immer können die Satellitenschüsseln auf dem Hausdach angebracht werden und meist müssen die oft unschönen Geräte an Hauswänden oder in Gärten angebracht werden. Lassen Sie sich vor dem Kauf einer Satellitenschüssel von einem Fachmann beraten tt-sat.de. Große Schüssel bedeutet eben nicht gleich einen optimalen Empfang. Wie groß eine SAT-Schüssel sein muss  Der Durchmesser der SAT-Schüssel hängt vom anvisierten Satelliten ab. Für den bekannten und am meisten verwendeten Satelliten ASTRA 19,2 Grad Ost benötigen Sie bei guten Bedingungen 45 Zentimeter. Für wieder andere Satelliten sind größere SAT-Schüsseln nötig. Der Empfang ist aber natürlich wetterabhängig. Starker Regen oder Schneefall kann das Bild komplett ausfallen lassen und das hat dann nichts mehr mit der Größe der Schüssel zu tun. Bei starkem Schneefall können selbst Schüsseln mit 90 Zentimeter Durchmesser nichts mehr ausrichten und das Bild kann ausbleiben. Grundsätzlich können wir sagen: Je kleiner die Antenne ist, umso eher bricht auch der Empfang ab. 60 Zentimeter Antennen bieten für ASTRA ordentliche Reserven. Für eine Hausanlage mit vier oder gar mehreren SAT-Empfängern sollte der Durchmesser zwischen 80 und 90 Zentimeter liegen. 10 Euro Billigprodukte könnten Sie dabei ziemlich enttäuschen, denn eine SAT Antenne ist jedem Wetter ausgesetzt. Schlechte Qualität bedeutet dann nämlich auch, dass Schrauben und Halterungen sehr schnell rosten und innerhalb kürzester Zeit kaputt gehen. Je mehr Fernseher Sie also mithilfe einer Satellitenschüssel versorgen wollen, desto größer sollte Ihre Schüssel sein und umso hochwertiger Empfehlen wir das gekaufte Produkt. Ungestörten digitalen Fernsehempfang genießen Stellen Sie sich vor dem Kauf einer Satellitenschüssel die Frage, wie viele Teilnehmer an einer Satellitenschüssel angeschlossen werden sollen. Fragen Sie sich auch, ob Sie womöglich eine Multifeed-Anlage oder einen Twin-Receiver benötigen werden. Außerdem stellt sich desweiteren die Frage, wie groß die Parabolantenne sein muss und ob sie für den Hausgebrauch bestimmt ist oder ob eine mobile, kleinere Satellitenschüssel eher Ihren Anforderungen entspricht. Nun ist es wichtig zu wissen, welche Programme Sie überhaupt empfangen wollen. Wenn Sie viele Programme gleichzeitig sehen wollen, so wäre vielleicht ein Receiver mit integrierter Festplatte die Lösung. Außerdem gibt es Anlagen, die für den Empfang von HD-Programmen geeignet sind. Andere sind wiederum nur für den Empfang herkömmlicher Digitalsender geeignet. Für die erste Variante benötigen Sie schließlich einen HDTV-SAT-Receiver. Und soll vielleicht auch die Nutzung des Internets über die SAT-Schüssel ermöglicht werden? Für ungestörten Empfang trotz verschiedener Störquellen benötigen Sie ein Koaxialkabel. Telefonmasten oder Funksysteme in Ihrer Nähe können den Empfang und die Signale signifikant stören.

  • Interview mit Andreas Olijnyk, Vertriebsleiter der DCT Delta Electronics

    Heute bei „Nachgehakt“: Andreas Olijnyk, Vertriebsleiter der DCT Delta Electronics, einer der größten Antennentechnik Hersteller in Deutschland. Über Trends, Zukunftsaussichten und Innovationen aus den Bereichen der SMATV, HFC und Optik. Fernsehempfang.tv: Herr Olijnyk, Sie sind Vertriebsleiter eines der größten Hersteller im Bereich der Antennentechnik. Sie bieten Produkte für Kabel-, Satelliten- und Glasfaserinfrastrukturen. Alles leitungsgebundene Technik. Zum Einstieg unseres Interviews möchte ich Sie daher fragen: Wohin geht der Trend in der Antennentechnik? Bei welchen Produkten ist die Nachfrage am größten? Andreas Olijnyk: Wir sehen immer stärker ein verschmelzen von SAT- TV und Kabelfernsehen zum Multimedia- Netz. D.h. alle Signale über ein Kabel.Hier kann der Endanwender die Stärken der beiden Netze ausnutzen.Zum einen den maximalen TV- Empfang in Vielfalt und Qualität über SAT und zum anderen die hervorragende Internetversorgung über Breitbandkabel.Hier haben wir bereits einige Projekte mit Installationspartnern realisiert Fernsehempfang.tv: Gehen wir näher auf die Satelliten-Technik ein, entwickelt sich da noch etwas? Gibt es gute Zukunftsaussichten? Andreas Olijnyk: Getrieben durch Multi-Tuner Endgeräte und Sky entwickelt sich der Unicable- Bereich weiter. Hier gibt es bereits Schalter im Unicable II- Standard mit bis zu 32 User- Bändern.Wir werden hier auch spätestens zur Jahresmitte eine Vielzahl von unterschiedlichen Schaltern vorstellen. Eine weitere Innovation ist der Schritt zur Wide-Band- Technologie in Kombination mit optischen Sendern und optischen Empfangsteilen, wie unseren OTC 2113 oder OR 25. Hier besteht vor allem großes Potential bei der Wohnungswirtschaft. Fernsehempfang.tv: Können Sie uns mehr über das sogenannte Wideband-LNB erzählen? Was kann es besser als die Vorgängermodelle? Wie weit ist die Markteinführung? Andreas Olijnyk: Beim Wideband- LNB haben Sie im Vergleich zum Quattro-LNB nur noch 2 Ausgänge. Einmal für Horizontal und einmal für Vertikal.Hier sind das Low- und High-Band hintereinander gelegt. Dadurch ergibt sich ein erweiterter Frequenz-Bereich von 290-2340 MHz.D.h. man benötigt nur noch 2 Koax- Leitungen pro Satellit und nicht wie bisher 4.Das bedeutet einen geringeren Installationsaufwand.In Verbindung mit einem Wideband- Multischalter, z.B. MSW 96 ergibt sich eine kompakte und kosteneffiziente Teilnehmer- Versorgung mit 4 Satelliten.Das Wideband-LNB UCW 12 steht bereits zur Verfügung und ist ab Lager lieferbar! Fernsehempfang.tv: Wir haben vor kurzem über die Unicable 2 Technologie berichtet. Sie haben neuartige Multischalter in Ihrem Sortiment, die Unicable 2 unterstützen sollen. Was können Sie uns darüber erzählen? Andreas Olijnyk: Die Unicable II- Technologie ermöglicht es, je nach Aufbau bis zu 16 User- Bänder pro Ausgang zur Verfügung zu stellen und somit mehrere Teilnehmerin einem Strang zu versorgen, welche unabhängig voneinander ihre Programmauswahl am jeweiligen Receiver treffen können. Mit unseren innovativen Unicable II- Schaltern MSW 93 und MSW 96 haben Sie z.B. die Möglichkeit 3 oder 6 Wohnungen mit jeweils 10 UBs zu versorgen.Somit ist dem SAT- TV Empfang keine Grenze gesetzt. Sie können mehrere Twin- Receiver und zusätzliche SAT-Receiver pro Wohnung unabhängig voneinander nutzen. Wichtig ist nur, dass die Geräte Unicable II Standard ( EN 50607 ) unterstützen.Mit unserem LUA 442-16 haben wir ein weiteres sehr interessantes Produktzur Erweiterung von bestehenden Multischalter- Anlagen. Auf diese Produkte dürfen Sie sich freuen: DCT Delta LUA 442-16 DCT Delta MSW 93 P DCT Delta MSW 96 P DCT Delta UCW 12 Fernsehempfang.tv: Das Terrestrische Fernsehen erlebt gerade eine Neugeburt. Im März dieses Jahres wird in vielen Teilen Deutschlands von DVB-T auf DVB-T2 HD umgestellt. Was sind die wichtigsten Innovationen? Kann das gewöhnlich kleinere Sender-Angebot mit SAT, Kabel und IP-TV mithalten? Andreas Olijnyk: Die Umstellung von DVB-T auf DVB-T2 stellt einen weiteren Schritt in Richtung HDTV- Empfang dar. Der Endverwender hat nun die Möglichkeitüber alle Verbreitungswege HD- TV zu empfangen.Gegen eine Gebühr von ca. 70,- € pro Jahr stehen dann auch die privaten Sender in HD- Qualität zur Verfügung.Ich sehe im DVB-T Empfang jedoch immer nur eine Alternative zu SAT-, BK-oder IP- TV, wo keine oder nur schlechte Versorgung gegeben ist.Oder bei der Nutzung von Zweit- oder Dritt-Geräten. Fernsehempfang.tv: Was gibt es sonst für Neuigkeiten auf dem Markt, die das Kabelfernsehen verändern oder gar revolutionieren werden? (Hier dann auch auf 1,2G Verstärker und optische Nodes eingehen, aber nicht zu fachlich werden.) Andreas Olijnyk: Wir sind seit vielen Jahren stark im Bereich der Kabelnetzbetreiber unterwegs. Mit über 1,5 Mio. verkauften Verstärkern haben wir eine führende Position in diesem Bereich eingenommen. Entwickelt und gefertigt in Bodman am Bodensee.Durch den zunehmenden Wunsch nach immer mehr Bandbreite stehen wir vor der Einführung von Docsis 3.1. Dies ermöglicht dem Nutzer im Endausbau Bandbreiten von bis zu 10 GBit/s im Downstream und 1 GBit/s im Upstream. Durch die einhergehende Frequenzerweiterung auf 1,2 GHz erfordert dies neue Entwicklungen in der Verstärkertechnologie und Verteiltechnik. Wir haben bereits neue Verstärker mit 1,2 GHz bei den wichtigsten Kabelnetzbetreibern zugelassen oder stehen vor der Zulassung.Darüber hinaus haben wir auch eine deutlich erhöhte Nachfrage nach Fiber-Nodes. Diese liefern wir auch schon in 1,2 GHz Technologie. Fernsehempfang.tv: Zum Schluss noch eine persönliche Frage: Was halten Sie von IP-TV? Glauben Sie, das ist die Zukunft oder werden in 10 Jahren auch die traditionellen Empfangsarten weiterhin existieren? Womit wir wieder beim Thema Trends wären. Andreas Olijnyk: In den letzten 2 Jahren ist ein Trend hin zu IP-TV zu erkennen.Speziell bei der Ausrüstung von öffentlichen Gebäuden, Hotels und Kliniken.Für den privaten Nutzer sehe ich noch keinen wirklichen Vorteil im Vergleich zu den bekannten Empfangsformen. Die Stärke von IP-TV liegt sicher bei Streaming-Portalen wie netflix, maxdome oder MagineTV. Dort nutzt dem Kunden vor allem die Flexibilität, dabei muss er aber Abstriche in der Qualität hinnehmen, da liegt klar der Vorteil bei Satelliten- oder Kabelfernsehen. Darüber hinaus gibt es nur sehr wenige TV- Endgeräte, welche IP-TV unterstützen. 10 Jahre in unserem Marktsegment in die Zukunft zu schauen ist nahezu unmöglich! Dennoch glaube ich, dass sich in den nächsten Jahren eine weitere Verschiebung hin zur optischen Verkabelung bis zur Wohnung sehen werden. 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  • SAT-over-IP: Satellitenfernsehen ohne Kabelsalat

    Fernsehen über die Satellitenschüssel ist nicht umsonst die beliebteste Art in Deutschland, seine Füße hochzulegen und auf die Mattscheibe zu schauen. Über 16 Millionen Deutsche sehen ganz klare Vorteile in SAT-TV: Keine zusätzlichen Kosten für Privatsender. Eine riesige Programmauswahl. Sehr viele HD-Sender. Doch müssen im Vorfeld einige handwerkliche und technische Handgriffe erledigt werden. Besonders, wenn es darum geht, mehrere Nutzer in einem Haus mit Satellitenempfang zu versorgen, steht man schnell vor vielen Metern SAT-Kabel und einer Menge Arbeit. Mit der SAT-over-IP Technologie benötigen Sie allerdings nur einen Satellitenanschluss – der Rest funktioniert über Funk oder bereits vorhandene Netzwerke. Wie die Technologie funktioniert und warum Sie einen Umstieg in Betracht ziehen sollten, erfahren Sie im folgenden Beitrag.   Was ist SAT-over-IP und wie funktioniert es? SAT-over-IP, SAT>IP oder auch SAT-IP genannt, ist eine Technologie, die mittels SAT-IP-Server die digitalen Satellitensignale ins lokale Netzwerk einspeist. Und das ohne direkte Kabelverbindung zur SAT-Anlage. Diese Signale gelangen dann über WLAN, TV-Kabel oder sogar über das Stromnetz zu den Empfangsgeräten. Die Installation und Verlegung von speziellen Koaxialkabeln, die mit jedem Gerät einzeln verbunden werden müssen, bleibt Ihnen also erspart.  Die Satellitensignale werden im Server in ein IP-Paket umgewandelt, sodass dieses, wie auch beim IPTV, über jedes IP-Netzwerk verteilt werden kann. Der SAT-IP-Server besitzt in der Regel 2 oder 4 Empfangsteile, die mit je einem Kabel direkt an einem LNB oder Multischalter angeschlossen werden können. Möchte man mehr als 4 Geräte im Haus versorgen, kann man auch zwei Server parallel laufen lassen. Der Server kann via Netzwerkkabel mit Ihrem Router verbunden werden. Sie können den SAT-IP-Server auch direkt mit dem Fernseher (mit integriertem SAT-IP Client) oder mit einem SAT-IP-Receiver verbinden.  Unsere SAT > IP Hardware Empfehlungen Selfsat IP36 SAT2IP Antenne Bei Amazon ansehen* Triax TSS 400 SAT>IP Converter (4 SAT-Tuner, 4 Teilnehmer, Netzwerkstreaming, USB, Ethernet) weiß Bei Amazon ansehen* Kathrein EXIP 414/E SAT>IP Server (4 Sat-Tuner, 4 Teilnehmer, Netzwerkstreaming, Ausgang Ethernet RJ45) weiß Bei Amazon ansehen* Werden mehrere TV-Programme gleichzeitig angefragt - also von verschiedenen Geräten - kann es allerdings zu Übertragungsproblemen via SAT-IP kommen. Deswegen empfiehlt es sich, die IP-Signale zwischen Server und Router mit dem Netzwerkkabel oder auch über die Stromleitung (dLAN) zu übertragen. Über den Router können die Signale dann per Funk (WLAN) problemlos an jedes einzelne Gerät gelangen.   Darum lohnen sich SAT-over-IP Geräte  Neben dem bereits angesprochenen technischen Aufwand, der durch SAT-over-IP entfällt und dem Löcherbohren und Kabelverlegen, gibt es noch einen weiteren wesentlichen Vorteil. Durch die flexible Übertragungsweise von IP-Signalen, ähnlich wie beim IPTV, erschließen sich unterschiedliche Möglichkeiten, Satelliten-TV zu genießen. Sie können dadurch über alle erdenklichen Geräte fernsehen:  Smartphone Tablet Set-Top-Boxen SAT-IP-Receiver Fernseher mit SAT-IP Client PC Spielekonsolen HDMI Sticks  Die SAT-IP Technologie kann also einige Geräte und großen Aufwand ersetzen. Sie sparen Zeit und bares Geld. Nichtsdestotrotz dürfen Sie nicht vergessen: Eine vernünftige Satellitenschüssel und die Erlaubnis, diese am Haus anzubringen, müssen natürlich schon vorhanden sein.

  • Analog ade – Unitymedia schaltet im Juni 2017 ab!

    Für viele Kunden, die über den Telekommunikationsdienstleister Unitymedia jetzt noch analog per Kabel fernsehen, brechen demnächst neue Zeiten an. Der Anbieter für Internet, Telefon und Kabelfernsehen schaltet im Juni 2017 das analoge Angebot ab. Wer danach weiter Kabelfernsehen empfangen möchte, muss seine Hardware anpassen. Digitaler Empfang in mehreren Schritten Anders als andere Betreiber macht Unitymedia schon frühzeitig ernst und plant die Abschaltung des analogen Kabelfernsehens in Baden-Württemberg, Hessen und Nordrhein-Westfalen in 5 räumlichen Abschnitten: Zeitplan der Abschaltung 01.06.2017 – Abschaltung im Süden von Baden-Württemberg 06.06.2017 – Abschaltung im nördlichen Baden-Württemberg 13.06.2017 – Abschaltung in Hessen 20.06.2017 – Abschaltung im südlichen Nordrhein-Westfalen 27.06.2017 – Abschaltung im nördlichen Nordrhein-Westfalen Wie viele Unitymedia-Kunden als Kabelfernseh-Kunden insgesamt von der Umstellung analog auf digital betroffen sind, behält das Unternehmen für sich und macht dazu keine näheren Angaben. Rechtzeitig auf die Umstellung vorbereiten! Damit die Bestandskunden auf die Umstellung vorbereitet sind, ist ein Umstieg auf Digital-TV nötig und dazu sollte man schon jetzt die vorhandene Hardware prüfen. Wer ein kompatibles Gerät nutzt, kann schon heute digital fernsehen, ist von der Umstellung nicht weiter betroffen und kann die Vorteile nutzen, die das digitale Kabelfernsehen zu bieten hat. Nutzer mit alten analogen Geräten sollten sich auf dem Markt umsehen und rechtzeitig ein Neugerät anschaffen. TV-Geräte, die jetzt im Handel erhältlich sind, sind in der Regel bereits DVB-C-tauglich, wer seinen alten Fernseher nicht austauschen möchte, kann den Wechsel über ein zusätzliches digitales Empfangsgerät nahtlos überstehen. Unsere HD-Receiver Empfehlungen TechniStar K2 ISIO HDTV Kabelreceiver (Internetfunktionalität, DVR-Ready, CI+, UPnP, Ethernet, SCART, USB) schwarz Bei Amazon ansehen* Xoro HRK 7660 HD Receiver für digitales Kabelfernsehen (HDMI, SCART, USB, LAN (RJ45), PVR Ready, Mediaplayer) schwarz Bei Amazon ansehen* HD-Receiver mit Festplatte Humax iCord Cable Digitaler HDTV Kabel-Receiver (1x CI-Plus-Schacht, Twin-Tuner, HDMI, 1x Scart-Anschlüsse, Upscaler 1080i, DLNA, 500GB HDD) schwarz Bei Amazon ansehen* 90 % Digitalisierungsgrad Unitymedia ist der Vorreiter, wenn es um digitales Kabelfernsehen geht, bereits 90 % des Netzes sind umgestellt – so jedenfalls Christian Hindennach, der Vize-Präsident der Consumer Sparte. Die Tendenz geht hin zu noch mehr Digitalisierung, die nach und nach umgesetzt werden soll. Die Pläne des Verbands deutscher Kabelnetzbetreiber ANGA hat etwas lockere Zeitpläne – danach soll die komplette Abschaltung des analogen Kabelnetzes bis Ende 2018 vollzogen sein. Und wie machen es die Anderen? Ebenso wie Unitymedia treiben auch die anderen Kabelanbieter den Wechsel von analog zu digital voran, allerdings in deutlich gemächlicherem Tempo. So vermeldet Vodafone, dass das gesamte Kabelnetz bereits digitalisiert sei, aber immer noch ca. 15 % der Kunden die analoge Technik für den Kabelfernsehempfang nutzen würden. Ebenso wie bei anderen Kabelnetzbetreibern ist auch hier der konkrete Wechseltermin mit Abschaltung der analogen Technik noch nicht bekannt. Warum eigentlich digital? Die Umschaltung des Kabelfernsehens von analog auf digital macht durchaus Sinn und bietet den Nutzern zahlreiche Vorteile. So ist neben dem Empfang von HD-Sendern auch die Nutzung von Diensten nötig, die einen Rückkanal erfordern. Dazu gehören Timeshift (zeitversetztes Fernsehen), Aufnahmen und die Nutzung der Elektronischen Programmführer. Alles gute Gründe, sich schon heute auf die Nutzung des digitalen Kabelfernsehens einzustellen und auf die nötige Technik umzusteigen. Ebenfalls mit der DVB-C Variante möglich: Die Nutzung von Kabelinternet und Kabeltelefonie. waipu.tv – Fernsehen über IPTV Eine echte Alternative zum Kabelanschluss Mehr erfahren!

  • IPTV Anbieter Vergleich – Wer bietet 2017 den besten Service?

    Fernsehen durch einen DSL-Anschluss? Mit IPTV ist das möglich. Die zukunftsträchtige Technologie des Internet Fernsehens kann in Sachen Bild und Ton schon lange mit den herkömmlichen TV-Empfangsarten mithalten. In unserem großen Vergleich schauen wir uns alle relevanten Anbieter auf dem deutschen Markt ganz genau an und verraten Ihnen, wer die Nase vorn hat und worauf es ankommt. Was uns bei diesem Beitrag besonders wichtig war: Wir wollten eine Übersicht mit allen Anbietern schaffen, damit Sie nicht hunderte Ratgeber durchforsten müssen, um Ihren passenden Anbieter zu finden. Et voilà! INHALT 1. Warum IPTV 2. IPTV Provider im Überblick 3. Vergleich mit Details zu den einzelnen Anbietern 3.1 Telekom 3.2 waipu.tv 3.3 1&1 3.4 Zattoo 3.5 magineTV 3.6 Vodafone 3.7 advanceTV 3.8 Apple TV 4. Ergebnis des Vergleichs 5. Fazit 1. Für wen eignet sich IPTV?  Grundsätzlich für alle, die schon einen Internetanschluss haben oder einen haben wollen. Doch Vorsicht: Um Unterbrechungen oder Qualitätsverluste in einem möglichst kleinen Rahmen zu halten, benötigen Sie eine Leitung mit mindestens 16 MBit/s. Leider kursiert im Netz oft die Meinung, es gäbe momentan nur drei wahre IPTV Anbieter in Deutschland – die Riesen Telekom, Vodafone und 1&1. Was wir so nicht stehen lassen können und deshalb bewusst auch andere Anbieter in unseren Vergleich mit einbeziehen. Denn IPTV bedeutet lediglich Fernsehen über das Netzwerkprotokoll (Internet Protocol = IP), woraus sich verschiedene Ausprägungen entwickelt haben. Nicht jeder IPTV Provider setzt eine Set-Top-Box voraus und nicht alle bieten dieselben Funktionen. Ein genauer Blick lohnt hier also.    2. Alle IPTV Anbieter auf einen Blick  Telekom: „Entertain TV“ mit rund 100 Sendern (20 bzw. 45 davon in HD) nur in Verbindung mit einem Telekom Internet-Tarif waipu.tv: TV App (Android und iOS) mit Cloud Aufnahmespeicher 1&1: „IPTV Mediacenter“ (Digital TV von Telekom) nur in Verbindung mit einem 1&1 DSL-Tarif Zattoo: Online Fernsehen über App, Smart TV, Computer oder Tablet mit Video-on-Demand (kostenlose Option mit Werbung erhältlich) magineTV: Online Fernsehen via App, Smart TV, Tablet oder Computer (verschiedene Pakete zur Auswahl) Vodafone: „GigaTV“ oder „Vodafone TV“ mit teilweise Multiscreen-Funktion und Ultra HD, nur in Verbindung mit Vodafone Kabel Deutschland Anschluss advanceTV: Internet TV mit maxdome Flatrate und Set-Top-Box (Aufnahmefunktion nur mit externer Festplatte und Smartcard von Telecolumbus) Apple TV: Intuitives Online Fernsehen mit Siri und Set-Top-Box in gewohnter Apple Manier    3. Ausführlicher Vergleich mit Konditionen und Preisen  Im Folgenden nehmen wir die bereits genannten Anbieter genau unter die Lupe. Für die Lesefaulen gibt es das Resultat weiter unten im knackigen Format einer Ergebnis-Tabelle.    3.1 Telekom  Die Deutsche Telekom AG bietet schon seit einigen Jahren Fernsehen über den Internetanschluss an. Grundvoraussetzung ist aber: Ein hauseigener Tarif mit Internet und Telefonie Flat in den drei bekannten Magenta Ausführungen – S, M oder L. So bekommt man aktuell bereits schon für insgesamt 24,95 € monatlich das Entertain TV Paket mit 16 MBit/s Internetflat, HD Telefonie Flat fürs deutsche Festnetz und kostenlosem Media Receiver 400. Allerdings nur fürs erste Jahr. Im zweiten Jahr kostet Sie der Spaß bereits 44,90 € und ab dem 25. Monat sogar 49,90 € inklusive Miete für den HD Receiver. Wenn man jetzt bedenkt, dass der 16 MBit Anschluss für mehrere Benutzer, die gleichzeitig Internetzugang haben wollen, nicht besonders viel ist – ist der Preis doch relativ hoch.  Will man statt 20 lieber 45 HD Sender und statt einer 16-er Leitung einen 50 MBit/s Zugang, zahlt man bei der Telekom insgesamt 54,90 € für ein „MagentaZuhause M mit EntertainTV Plus“ Paket. Auch hier ist der Media Receiver schon einberechnet. In den ersten 12 Monaten ist ein Gesamtbeitrag von 34,90 € zu entrichten. Das teuerste Paket beim größten Netz-Anbieter Deutschlands beinhaltet einen 100 MBit/s Anschluss und ebenfalls 45 HD Sender und kostet insgesamt satte 59,90 € im Monat.  Was bekommen Sie für Ihr Geld?  Rund 100 Fernsehsender (45 in HD) Zugang zu ca. 35.000 Filmen, Sendungen und Serien (10.000 in HD) auf Abruf Restart-Funktion: Laufende Sendungen können neu gestartet werden Programm bis zu 7 Tage nach Erstausstrahlung abspielen Zeitversetztes Fernsehen (Pause, Überspringen) 25 GB Cloud-Speicher inkl. HD Media Receiver 400  Ein IPTV-fähiger Router ist jedoch Voraussetzung. Sehr flexibel ist man mit dem Telekom TV-Angebot also nicht, weil hauseigene DSL-Tarife praktisch aufgezwungen werden. Und die sind nicht gerade günstig. Außerdem fehlt eine mobile Option für Tablets und Smartphones. Fernsehen funktioniert hier also wirklich nur Zuhause und nicht unterwegs. Dafür aber mit einer ordentlich gefüllten Mediathek und einer gut sortierten Senderauswahl.    3.2 waipu.tv  Wir haben dem Provider erst kürzlich einen Beitrag gewidmet. Ein Streaming-Anbieter, der erst einmal in Form einer App daherkommt und für den Einsatz auf dem heimischen Fernseher konzipiert wurde. Die Verbindung über die Smartphone App zum TV ist denkbar einfach. Nachdem die waipu.tv App heruntergeladen wurde, steckt man einen Google Chromecast oder den Amazon FireTV Stick in den Fernseher und genießt das Programm. Das Smartphone dient dabei als Fernbedienung – mit Wischbewegungen können Sie die Vorschau vom Handy auf den Fernseher übertragen. Preislich wird zwischen dem „Comfort“ und dem „Perfect“ Paket unterschieden. Die günstigere Variante Comfort gibt es bereits für 4,99 € im Monat, wobei der erste Monat kostenlos getestet werden kann. Hierfür erhält man:  60 Sender 10 Stunden Cloud-Speicher für Aufnahmen Zeitversetztes Fernsehen  Das Perfect Paket kostet 14,99 € monatlich und bietet tatsächlich auch mehr fürs Geld:  60 Sender (viele in HD) 50 Stunden Cloud-Speicher für Aufnahmen Zeitversetztes Fernsehen Mobiloption für TV unterwegs  Zum Perfect Paket kann außerdem noch zusätzlicher Cloud-Speicher gebucht werden. Die Vorteile sind ganz klar der Preis, die mobile Option, keine Abhängigkeit vom DSL-Anbieter sowie die unkomplizierte Handhabung. Die kleinere Senderauswahl muss man hier in Kauf nehmen. Ferner sind leider keine Aufnahmen oder Pausen bei mehreren Sendern möglich: ProSieben, Sat.1, kabel eins, sixx etc.  Obwohl es ein recht junges Unternehmen ist, ist bereits eine große Anzahl von DSL-Anbietern in der Liste vertreten, die waipu.tv unterstützt.    3.3 1&1  Zwar gehört 1&1 zu den drei großen IPTV Providern, die ohne eigenen DSL-Tarif nicht auskommen – die Preise liegen allerdings im mehr als fairen Bereich. Bei einer 50 MBit/s Leitung mit Telefon Flat, ISDN, Handyflat und dem IPTV Angebot zahlen Sie im ersten Jahr 16,99 € und danach insgesamt 31,99 € monatlich. Dafür erhalten Sie das 1&1 IPTV MediaCenter mit integriertem Festplattenrekorder (500 GB), 100 TV-Sender (24 in HD) und bei Zuzahlung auch die privaten Sender in HD. Zusätzlich können Sie Optionen wie Genre-TV, International-TV mit verschiedenen Länderpaketen sowie reduzierte Sky Pakete hinzubuchen.  1&1 beweist seine Stärke mal wieder ganz klar im Preis, bietet aber auch Zusatzoptionen für erschwingliche monatliche Beträge. Die Option mit einem 100 MBit/s Anschluss kostet übrigens 34,99 € nach den ersten 12 Monaten. Auch hier fehlt jede Spur von Mobilität.    3.4 Zattoo  Zattoo ist der Preisschlager unter den IPTV Anbietern, denn: Es gibt nämlich eine kostenlose Version! Allerdings mit Werbung. In mehreren europäischen Ländern ist Zattoo seit einem knappen Jahrzehnt schon ziemlich beliebt und verzeichnet bis zu zwei Millionen aktive Nutzer im Monat. Bei „Zattoo Free“, dem Kostenlos-Paket, erhält man erstaunliche 74 Sender, von denen 6 in HD ausgestrahlt werden und einige ausgewählte Sendung auf Abruf. Wenn man werbefreies Umschalten genießen möchte, sollte man sich für das „Zattoo HiQ“ Paket entscheiden, das mit 9,99 € monatlich immer noch recht günstig ist. Hier gibt es 90 Sender inkl. Privatsender wie ProSieben und RTL, 35 HD-Sender, 20x mehr Sendungen auf Abruf als im kostenlosen Paket, Restart-Funktion und 7 Tage Programm auf Abruf auf einigen Kanälen.  Alles was man dazu braucht: Ein Internetanschluss mit mindestens 16 MBit/s und ein internetfähiges Endgerät. Ob Smart TV, Apple TV, Amazon Fire TV oder Chrome Cast – Zattoo ist ziemlich flexibel. Auch mobiles Fernsehen ist dank der App für iOS, Android und Windows kein Problem. Ein Streaming-Riese mit klasse Konditionen! Einzig und allein der Speicher für Aufnahmen fehlt an der Stelle - ist aber bei den Preisen verschmerzbar.    3.5 magineTV  Die Funktionsweise ist vergleichbar mit der von Zattoo, weshalb wir hier nur kurz auf die Unterschiede eingehen. Der Anbieter magineTV bietet zwar keine kostenlose Version, jedoch bezahlt man für die BASIC Version einen Discounter-Preis von 6,99 € im Monat und bekommt dafür keine schlechten Konditionen: 37 Sender, 20 davon in HD. Reicht einem das nicht, gibt es das PREMIUM Paket für 11,99 € mit über 30 HD Sendern, mobiler Option und monatlicher Kündigung. Ist auch das noch nicht genug, bietet magineTV Zusatzpakete wie Film & Serie oder Original English für je einen kleinen Aufpreis.    3.6 Vodafone  Der dritte Netz-Riese aus Deutschland startet in diesem Jahr als erster mit einem Ultra HD Angebot. Das Ganze nennt sich Giga TV und verspricht einiges. Neben dem normalen Vodafone TV Angebot kommt jetzt also eine neue Vodafone-IPTV-Ära. Giga TV gibt es in zwei Ausführungen. Auch diese empfehlen einen hauseigenen Vodafone Kabel Deutschland Internet Tarif, verpflichten einen aber nicht dazu. Mit fremdem Internetanbieter gibt es kleine Einschränkungen in der Senderauswahl. Der große Vorteil im Vergleich zu 1&1 und Telekom: Eine GigaTV App ist inklusive und ermöglicht somit auch mobiles Fernsehen über Smartphone oder Tablet.  Das erhält man für das normale GigaTV Paket im Wert von 14,99 € (ohne Internet etc.):  Bis zu 104 TV Sender in SD und 43 in HD 23 TV-Mediatheken Zugang zur Vodafone Videothek mit tausenden Filmen inkl. Multiscreen auf bis zu 3 Geräten gleichzeitig GigaTV App Zeitunabhängiges TV in Ultra HD 000 GB Aufnahmespeicher Für 19,99 € gibt es noch weitere Goodies im GigaTV HD Premium Paket:  Bis zu 121 TV Sender in SD und 63 in HD 42 TV-Mediatheken HD Premium: 20 zusätzliche HD Sender ohne Werbung Zugang zur Vodafone Videothek mit tausenden Filmen inkl. Multiscreen auf bis zu 3 Geräten gleichzeitig GigaTV App Zeitunabhängiges TV in Ultra HD 000 GB Aufnahmespeicher  Für uns ganz klar der Sieger unter den drei Riesen Telekom, Vodafone und 1&1.    3.7 advanceTV  Mit advanceTV können Sie Live-TV über das Internet anschauen, aktuelle Filme und Serien dank maxdome Flatrate streamen sowie auf bis zu 4 Geräten gleichzeitig fernsehen. Die Mobilität ist allerdings auf das WLAN eingeschränkt. AdvanceTV funktioniert nur in Verbindung mit der advanceTV Box, einer Set-Top-Box, die nur in den Versorgungsgebieten von Tele Columbus und Primacom funktioniert. Trotz lokaler Einschränkung bietet advanceTV eine Reihe guter Funktionen zu fairen Preisen.  Im HD Einsteiger Paket für 4,99 € im Monat sind folgende Features enthalten:  Über 140 Sender, 54 davon in HD Ohne advanceTV-Box (kostet mit Festplatte 8,99 € mtl.) Zeitunabhängiges Fernsehen Mobiles Live-TV Videothek Online-Filmdatenbank  Das HD maxdome plus Paket für 9,99 € im ersten Jahr (danach 12,99 €) enthält:  Über 140 Sender, 54 davon in HD Ohne advanceTV-Box (kostet mit Festplatte 8,99 € mtl.) Zeitunabhängiges Fernsehen Mobiles Live-TV Videothek Online-Filmdatenbank maxdome flat inklusive  HD Vielfalt ist mit 14,99 € im ersten Jahr (danach 19,99 €) die teuerste Variante:  Über 140 Sender, 54 davon in HD Ohne advanceTV-Box (kostet mit Festplatte 8,99 € mtl.) Zeitunabhängiges Fernsehen Mobiles Live-TV Videothek Online-Filmdatenbank Extra HD inklusive  Praktisch ist die Möglichkeit, über drei Geräte gleichzeitig zu fernsehen. Eine Menge Auswahl gibt es mit 140 Sendern und der maxdome Flatrate definitiv auch. Preislich muss man jedoch einiges investieren, um die volle Bandbreite genießen zu können, denn auch das teuerste Paket enthält z. B. keine maxdome flat. Die örtliche Abhängigkeit von Tele Columbus und Primacom haben bei uns ebenfalls einen eher negativen Beigeschmack hinterlassen.    3.8 Apple TV  Wer Apple Produkte kennt, weiß eines sicher: Die Benutzerfreundlichkeit steht immer an erster Stelle. Das wird schon alleine durch den Einsatz der Künstlichen Intelligenz Siri deutlich. Sie können ihre Filme, Serien oder Sender einfach bequem per Sprachsteuerung wählen. Auch Apple TV funktioniert nur in Verbindung mit der eigenen Set-Top-Box und einem Internetanschluss. Mit dem bequemen App-System sind auch Apps von Netflix oder Watchever kein Problem. Doch was bietet Apple konkret?  Die Box von Apple TV kostet typischerweise je nach Kapazität entweder 179,00 € oder 229,00 € und wird mit der Siri Remote Fernbedienung geliefert. Der klare Nachteil im Vergleich zu allen anderen Anbietern: Apple ist kein klassischer Provider und bietet somit auch keine klassischen TV-Sender zur Auswahl. Diese sind also erst durch Apps von Fremdanbietern in die Apple TV Box zu integrieren. Lediglich einige öffentlich-rechtliche Sender und alle Inhalte bei iTunes sind abrufbar. Im Klartext also: Wenige ausgewählte Inhalte für einen einmaligen Preis. Damit nimmt Apple TV eine Sonderstellung in unserem Vergleich ein.   4. Ergebnis AnbieterVorteileNachteile Telekom Große Auswahl / 25 GB Speicher Unflexibel / Mobilität fehlt / teuer waipu.tv Faire Preise / solide Auswahl / mobile Option Aufnahmen & Pausen bei mehreren Sendern nicht möglich 1&1 Preisknaller Privatsender in HD kosten extra Zattoo Extrem preiswert & flexibel Speicher für Aufnahmen fehlt magineTV Discounter-Preise Kleine Senderauswahl Vodafone Fortschrittliche Technologie / viel Speicher / Mobile Option / flexibel Mittlerer Preis und teilweise Abhängigkeit von Vodafone Kabel Deutschland advanceTV Große Auswahl Lokale Abhängigkeit / nicht wirklich preiswert Apple TV Keine monatliche Gebühr / Hohe Benutzerfreundlichkeit Nur wenige Sender zur Auswahl, Inhalte hauptsächlich über iTunes   Fazit  Kommen wir zu einem Gesamturteil. Positiv überrascht haben uns zwei Anbieter in den verschiedenen Preissegmenten. Als erstes ist da Vodafone zu erwähnen, die mit Ultra HD aufwarten, solide Preise haben und eine schön sortierte Auswahl an Sendern und Extra-Features bieten. Des Weiteren ist das Angebot von Vodafone flexibel aufgebaut und nicht an die eigenen Internet Tarife gebunden. Zattoo wollen wir an der Stelle ebenfalls loben – sehr preiswert und dafür ein reiches Angebot. Mehr als den fehlenden Speicher konnten wir wirklich nicht ankreiden. Schlusslichter sind bei unserem Vergleich advanceTV und die Telekom. Beim ersteren ist die örtliche Einschränkung einfach ein großer Nachteil und die relativ hohen Preise dafür nicht zu rechtfertigen. Die große Telekom bietet zwar ein halbwegs solides Programm, verlangt aber sehr hohe Preise und entwickelt sich kaum. Hier entsteht der Eindruck, dass man sich auf dem hohen Marktanteil noch etwas ausruht. Apple TV lassen wir an dieser Stelle aus der Wertung raus, weil es nicht den generellen Anforderungen gerecht wird und somit keine wirklich Konkurrenz darstellt. Der Rest bewegt sich in einer guten Mitte und ist damit nicht weiter erwähnenswert. Wir schauen gespannt in die Zukunft und freuen uns, wenn wir Ihnen bei der Auswahl nach Ihrem idealen IPTV Anbieter behilflich sein konnten. IPTV Anbieter in Deutschland IPTV Anbieter im Vergleich auf einen Blick Mehr erfahren!

  • HDMI-2.1- Details zur neuen Schnittstelle

    Seit 2013 war der HDMI 2.0 für die Bild- und Audioübertragung Standard. Fürs Fernsehen bedeutete die Schnittstelle vor allem eine noch bessere Bild- und Tonübertragung im 4k-Standard. Angeboten wird der ultra-hochaufgelöste Standard bei einigen Streamingdiensten oder über die Ultra HD Blu-ray. Im 2. Quartal 2017 soll auf HDMI 2.0 noch eins draufgesetzt werden. Der Standard 2.1 kommt auf den Markt mit noch mehr Spezifikationen für eine neue Übertragungsgeneration. HDMI – Bild und Ton mit einem Kabel Die HDMI-Technologie ist heute Standard, wenn es um die Übertragung von Bild und Ton geht. Auf dem Markt ist die Schnittstelle bereits seit 2003. Wie üblich, wenn es um digitale Technik geht, folgte eine Weiterentwicklung der nächsten. Der lange aktuellen Version HDMI 2.0 und 2.0a folgt in Kürze HDMI 2.1 für ein noch besseres HDR-Erlebnis. Für alle die HDMI noch nicht kennen: Die Technologie wurde für die Unterhaltungselektronik entwickelt und ist dort die am weitesten verbreitete Schnittstelle. An modernen TV-Geräten, Blu-Ray-Spielern oder Konsolen ist die Schnittstelle ebenso Standard wie an PCs und Notebooks. Grundidee und Vorteil der Technik ist, dass Bild und Ton mit nur einem Kabel übertragen werden. Außerdem können mit HDMI-Kabeln Übertragungen in Top-Qualität realisiert werden, selbst Surround-Sound wird unterstützt. Unsere HDMI-Kabel Empfehlungen KabelDirekt 2m HDMI Kabel / kompatibel mit HDMI 2.0a/b, 2.0, 1.4a (Ultra HD, 4K, 3D, Full HD, 1080p, HDR, ARC, Highspeed mit Ethernet) - PRO Series Bei Amazon ansehen* FORSPARK 2m HDMI Kabel / kompatibel mit HDMI 2.1, 2.0a, 2.0, 1.4a (Ultra HD, 4K, 3D, Full HD, 1080p, HDR, ARC, Highspeed mit Ethernet Bei Amazon ansehen* XO HDMI-Kabel, (2 m, V 1.4, 15,2 Gbit/s, 1080p, vergoldete Kontakte) Bei Amazon ansehen* Die HDMI-Steckertypen Generell gibt es drei Arten von HDMI-Steckern, der größte davon (Typ A) passt für herkömmliche Geräte wie TV-Gerät oder PC, die Typen B und C sind für kompaktere Geräte konzipiert. Grundsätzlich sind alle Kabel für die verschiedenen Standards kompatibel. Das heißt auch dann, wenn das Gerät HDMI 2.0 kann, müssen vorhandene Kabel nicht ersetzte werden. Allerdings gibt es Einschränkungen: Um 4K-Videos oder 3D-Filme übertragen zu können, muss ein HDMI-Highspeed-Kabel verwendet werden. Denn nur das unterstützt die für diese Qualität nötige Bandbreite. maxdome - Entertainment für Dich Die besten Serien und Filme in FULL HD und 5.1 Surround Sound Mehr erfahren! HDMI 2.1 – Was steckt dahinter? Für immer bessere Bildübertragungsraten müssen auch die Kabel mitziehen. Mit HDMI 2.1, dem Standard der im 2. Quartal 2017 erhältlich sein soll, kommen verschiedene neue Features auf den Markt, das HDMI-Forum hat die neuen Spezifikationen im Januar 2017 veröffentlicht: Höhere Videoauflösungen für höhere Auflösungen und schnellere Bildwiederholfrequenzen Dynamic HDR für die Darstellung idealer Werte, zum Beispiel für Tiefe, Detail, Helligkeit, Kontrast und Farbspektrum Rückwärtskombatibles 48G Kabel für eine Bandbreite bis zu 48 Gbps für unkomprimierten HDMI 2.1 Feature-Support und 8K Video mit HDR (High Dynamic Range Image) eARC für die Umsetzung fortschrittlichster Audio-Formate wie objektbasiertes Audio und Steuerung der Audiosignale mit automatischer Geräteerkennung VRR-Spielemodus mit variabler Bildwiederholfrequenz zur Optimierung der Bildwiedergabe durch den 3D Grafikprozessor HDMI 2.1 bringt jede Menge neue Features für noch bessere Bild- und Tonauflösungen. Wer das neue Format nutzen will, braucht in vielen Fällen wahrscheinlich auch neue Hardware - Und deren Anschaffung will bei dem rasanten Tempo der Neuerungen im Multimediabereich wohl überlegt sein. Bis alle Möglichkeiten, die der neue Anschlussstandard bietet, komplett ausgeschöpft sind, wird es wohl noch dauern.

  • 3D Fernsehen versagt in allen Dimensionen

    Vor acht Jahren erlebte die 3D Technik ihren Hype. Damals kam Avatar in die Kinos und zeigte mit den 3D-Bildern neue Realitäten, die ab dem Zeitpunkt kommerzialisiert werden sollten. Sowohl Filmemacher als auch Hersteller von Fernsehgeräten wollten Profit aus dem neuen Trend schlagen. Kinotickets schossen bei 3D-Produktionen in die Höhe und Fernseher, die 3D-fähig waren, kosteten teilweise ein Vermögen. Schon vor zwei Jahren zeichneten sich allerdings erste Unsicherheiten auf dem TV-Markt ab. Dieses Jahr sind sich die meisten Hersteller nun einig: Die Technologie ist nicht mehr lukrativ und für die Käufer auch nicht attraktiv. Woher kommt dieser plötzliche Umbruch und in welche Technologien lohnt es noch zu investieren? Das erfahren Sie in unserem neuen Beitrag.  Mehrere Hersteller geben auf Samsung und andere Hersteller wie Philips gaben die 3D-Funktion bei ihren neuen Modellen bereits letztes Jahr auf und konzentrierten sich auf andere Technologien, die zukunftsfähig erscheinen. In diesem Jahr ziehen nun auch die TV-Riesen Sony und LG nach und sagen: Ade 3D! Auf der Consumer Electronics Show 2017 (CES) in Las Vegas suchte man vergeblich nach neuen 3D-fähigen Modellen. Der LG-Chef der Produktentwicklung, Tim Alessi, formuliert sein Statement zum Thema relativ nüchtern: „Die 3D-Fähigkeit wurde von der Industrie nie allgemein mit offenen Armen empfangen.“ Außerdem würden auch die Käufer dieses Extra nur selten als Kaufargument zur Sprache bringen. Und nur für ein „nettes Gadget“ sind der deutliche Mehraufwand und die Investition bei der Produktion zu hoch. Vor allem in den unteren Preisklassen der TV-Geräte ist die 3D-Technik schlicht unrentabel. Auch wenn Kinofilme weiterhin in 3D gedreht werden, in der Fernsehlandschaft hat sich das Konzept endgültig ausgeschöpft. Während im Kino die hohen Kartenpreise mit der immer gleichen Qualität und dem Kinoerlebnis auf riesigen Leinwänden rechtfertigt werden können, kommt es im Fernsehbereich auf verschiedene Faktoren an, die zum Erfolg oder eben zum absoluten Flop führen können.  Was sind die Gründe? Es gibt also nicht nur einen entscheidenden Grund, warum die Technologie von der industriellen Seite kaum mehr Zuspruch findet. Weil Kunden sich nur in den Premiumklassen auf den optimalen 3D Genuss verlassen konnten und kritische Stimmen immer lauter wurden, verschwand dieses Extra nach einem relativ kurzen Boom aus den Niedrig-Preis-Geräten. Wer also 3D Streifen in hoher Qualität erleben wollte, musste 4.000, 5.000 oder gar eine zweistellige Tausendsumme für gute TV-Geräte ausgeben. Hinzu kam, dass Fernseher mit 30 Zoll oder noch weniger nicht wirklich geeignet für den Einsatz der 3D Technik waren. Um wirklich ein dreidimensionales Erlebnis zu erzielen, mussten es möglichst große Geräte sein. Teurer, größer, exklusiver – Der kommerzielle Aspekt für die Hersteller wurde also immer uninteressanter.  Ein weiterer Grund für das 3D-Aussterben ist der schon erwähnte Kostenpunkt, der nicht nur bei den Geräten selbst, sondern auch bei den Filmproduktionen anfällt. Das spürt der Konsument natürlich deutlich. Eine 3D Blu-ray Disc kostet unter Umständen doppelt soviel wie die handelsübliche Full-HD Version. Diesen Luxus gönnen sich nicht viele und die teuren Produktionskosten bleiben bei den Filmemachern hängen. Ein großes Minus sind auch die teilweise schlecht sitzenden und zu teuren 3D-Brillen, die man sich zusätzlich zum kostspieligen Gerät anschaffen muss. Ein Filmeabend mit den besten Freunden oder der Familie kann zur unerschwinglichen Angelegenheit werden, wenn man bedenkt, dass gute Brillen durchaus 50 Euro kosten können.  Unsere 3D Fernseher Empfehlungen Sony KDL-50W805C 126 cm (50 Zoll) Fernseher (Full HD, Triple Tuner, 3D, Smart TV) [Energieklasse A+] Bei Amazon ansehen* Unsere 3D Brillen Empfehlungen 2x Hi-SHOCK® DLP Pro 7G “Black Diamond” | DLP Link 3D Brille mit höchster Akkukapazität & SteadySync Technologie | für alle DLP 3D Beamer aller Marken geeignet | 7. Generation - wartungsfreier Li-Akku & Pi-Zelle | Triple Flash- & Anti-Interferenz Technologie verhindern Überanstrengung der Augen Bei Amazon ansehen* Der wohl wichtigste Faktor aber, war schon immer die oft nur mittelmäßige Qualität von produzierten Filmen oder den Empfangsgeräten. Nach Avatar wollten viele Produzenten auf den Erfolgszug aufsteigen und erschufen Werke, die sich nicht mit den Großen messen konnten. Manche konvertierten sogar ursprüngliche 2D Produktionen in 3D und schreckten so auch die letzten Laien endgültig ab. Ebenso versagten Fernseh-Hersteller, die Geräte ohne Brille im Angebot hatten. Die Bild-Ergebnisse waren dabei meist eher dürftig. Es ist also nicht verwunderlich, dass 3D nach nicht einmal einer Dekade zum TV-Dinosaurier mutiert ist.  Warum 4K und HDR auf dem Vormarsch sind Technologien wie Ultra HD und HDR feiern dagegen Erfolge bei allen Herstellern und entwickeln sich immer weiter. Ultra HD oder auch 4K genannt, bedeutet jede Menge Pixel. Um genau zu sein ist die Pixelanzahl mit 8 Millionen viermal so groß wie beim Vorgänger HD. Die Auflösung liegt bei 1920 x 3840 Pixel. Doch wie wir wissen, ist die Pixelanzahl nie alleine für die Qualität des Bildes zuständig. Man erkennt im ersten Schritt aber mehr Details. Die Qualität der Pixel selbst hat sich in den letzten Jahren jedoch nur wenig verändert. Hier kommt die High Dynamic Range (HDR) Technologie ins Spiel. Das ist eine Maßnahme, die tatsächlich auf die Qualität der einzelnen Farbpixel abzielt. HDR sorgt in erster Linie für einen höheren Kontrast und macht sehr stark oder sehr schwach belichtete Pixel sichtbarer. Im Klartext: Batman erkennen Sie auch bei Nachtaufnahmen bis ins kleinste Detail. Während die übliche Helligkeitsabstufung bei HD bisher bei 256 pro Farbkanal lag, sind mit HDR 1000 Abstufungen möglich. Wer sich ein TV-Gerät mit HDR-Funktion zulegen möchte, muss also nicht fürchten, dass dies nur ein Werbegag ist, der Kunden anlocken soll. Die 4K HDR Technologie lässt die Bilder tatsächlich im neuen Glanz erstrahlen und bietet mehr Details fürs Auge.  Unsere 50Zoll Ultra HD Fernseher Empfehlungen LG 50UH635V 126 cm (50 Zoll) Fernseher (Ultra HD, Triple Tuner, Smart TV) [Energieklasse A+] Bei Amazon ansehen* Panasonic TX-50DXW734 Viera 126 cm (50 Zoll) Fernseher (4K Ultra HD, 1400 Hz BMR, HDR High Dynamic Range, Quattro Tuner mit Twin-Konzept, Smart TV) [Energieklasse A] Bei Amazon ansehen* Samsung KU6079 125 cm (50 Zoll) Fernseher (Ultra HD, Triple Tuner, Smart TV) [Energieklasse A] Bei Amazon ansehen* Wer dennoch ein absoluter 3D-Fan ist und sich ein Fernsehgerät mit dieser Funktion kaufen möchte, sollte definitiv in ein Modell der höheren Preisklasse investieren. Im Luxussegment bieten fast alle Hersteller solide Geräte, die gute Bilder produzieren. Allerdings muss man auch bedenken, dass durch das Zurückfahren der Produktion in Zukunft wahrscheinlich auch weniger Filmproduzenten in diese Technologie investieren werden. Weniger 3D Fernseher heißt schließlich auch wenige verkaufte 3D Datenträger.

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